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Windows Server 2012 R2 und Windows 10 als Datenspeicher - wie geht´s? Spaces im Rechenzentrum – virtueller Flug durch die Microsoft-Technik

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Rainer Graefen

Noch ist die Virtualisierung von Storage im großen Stil holprig, zumindest wenn dabei „Spaces“ von Microsoft eingesetzt werden. Doch die Funktion ist in den Lizenzgebühren von Windows-Servern enthalten, sie erlaubt den Einsatz von Standard-x86-Hardware und schon bald, kündigt etwa Dell an, werde man auch hier in Deutschland erste große, erfolgreiche Projekte bewundern können.

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Wie funktioniert die Virtualisierung von Storage per Spaces - eine kostenlose Option im Windows Server?
Wie funktioniert die Virtualisierung von Storage per Spaces - eine kostenlose Option im Windows Server?
(Bild: chrisharvey/ Fotolia.com)

Noch ist der Spaces-Dell-Kunde geheim. Dennoch sieht Peter Dümig, Field Product Manager Enterprise Solutions bei Dell, eine Zukunft voraus, in der konvergente Systeme dedizierte Storage-Devices mehr und mehr ersetzen. Der Grund: Virtualisierungssoftware, die es erlaubt, Daten-Pools zu bilden und die Daten dem Workload entsprechend auf die Hardware-Ressourcen zu verteilen. Teure Storage-Hardware ist ersten zu weit weg von der Datenverarbeitung, zu teuer und zu kompliziert zu handhaben.

Microsoft bietet in „Windows Server 2012 R2“ und „Windows 10 Server“ Funktionen, mit denen sich Datenspeicher effizient zur Verfügung stellen lassen. „Storage Spaces“, im Deutschen auch „Speicherplätze“ genannt, sind ein Bordmittel in in beiden Server-Varianten.

Sie stehen kostenlos zur Verfügung, das heißt: ohne zusätzliche Kosten. Trotzdem stellen sie eine mächtige Speicherfunktion dar. Die Storage Spaces gehören zu „Storage Pools“, auch „Speicherpools“ genannt die mehrere Spaces zusammenfassen und gemeinsam verwalten können.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist