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Zwei Fragen an EMC über Low Latency, Teil 2 Speicher ist seit Flash nicht mehr der Bottleneck

| Redakteur: Rainer Graefen

Grundsätzlich gilt, wer noch nie Flash im Einsatz hatte, der profitiert von dieser IT-Komponente. Wer mehr aus Flash herausholen möchte, der muss erst einmal den neuen Flaschenhals erkennen.

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Thomas Meinel, Director Business Development XtremIO, EMC
Thomas Meinel, Director Business Development XtremIO, EMC
(EMC)

Storage-Insider: Wo liegen für die Anwender die Herausforderungen von Low Latency?

Thomas Meinel: Low Latency ist für den Anwender eher eine neue Chance als eine wirkliche Herausforderung. Moderne All-Flash Systeme mit Low Latency beschleunigen sämtliche Applikationen, dadurch muss der Server bzw. die Anwendung weniger auf den Speicher warten, was zu einer erheblichen Beschleunigung des gesamten I/O pro Sekunde führt.

Die einzige Herausforderung ist, dass nun der Speicher nicht mehr unbedingt der langsamste Teil der Kette ist. Eine zusätzliche Beschleunigung bzw. Innovation auf Server- bzw. CPU-Seite könnte noch zur weiteren Verbesserung der Latenzzeit beitragen.

Welche Vorgehensweise empfehlen Sie als Hersteller beim Einstieg in eine Low-Latency-Infrastruktur?

Thomas Meinel: Beim Einstieg in eine Low Latency, also in eine All-Flash-Speicherinfrastruktur, sollte beachtet werden, ob wirklich der Speicher die langsamste Komponente der Kette ist. Ein schnellerer Speicher kann nur die Speicher-Performance verbessern.

Da aber in der Regel der Speicher die langsamste Komponente in der IO-Kette ist, kann in der Regel jede Applikation mit schnellerem Speicher beschleunigt werden.

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