Suchen

Kommentar von Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH Speicher nach Bedarf braucht leistungsfähige und sichere Infrastruktur nach Maß

Autor / Redakteur: Peter Knapp / Nico Litzel

Cloud Computing und Cloud Storage sind auf dem Vormarsch. Sicherheit und Hochverfügbarkeit der Lösungen hängen jedoch nicht in der Luft, sondern werden durch eine leistungsfähige Infrastruktur am Boden realisiert.

Firmen zum Thema

Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH
Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH
( Archiv: Vogel Business Media )

Laut Gartners Top 10 der IT-Trends befindet sich der Themenkomplex Cloud Computing auch in diesem Jahr an der Spitze des Hype Cycle. Die Diskussion dreht sich verstärkt um die Fragestellungen, was der neue Technologie-Ansatz leisten kann, welche Wertschöpfungspotenziale sich für Unternehmen ergeben und wann der endgültige Durchbruch zu erwarten ist.

Darüber hinaus wird jedoch auch immer die Frage nach der Sicherheit der Daten sowie nach der dauerhaften Performance einzelner Lösungen weit vorne angestellt. Vielen IT-Verantwortlichen scheint Cloud Computing immer noch gewisses Unbehagen zu bereiten, denn das neuartige Geschäftsmodell kommt Vielen im wahrsten Sinne des Wortes „wolkig“ vor. Dagegen ist die Verantwortlichkeit für die Systeme und die damit verbundene meist geschäftskritische Hochverfügbarkeit vollständig irdischer Natur. Genauso verhält es sich jedoch auch mit den Anforderungen an die für Cloud Computing notwendige Infrastruktur in den Rechenzentren.

Man nehme als Beispiel Cloud Storage: Bei dieser speziellen Form der Cloud-Nutzung werden Speicherkapazitäten nicht mehr auf dezidierten Festplatten im eigenen Rechenzentrum vorgehalten. Sie werden dezentral als Speicher im Netz an Unternehmen ausgelagert, die auf den Betrieb von Storage-Lösungen spezialisiert sind.

Sinn und Zweck der Auslagerung ist die optimale Reaktion auf sich verändernde Speicheranforderungen, die im Normalfall mit sich verändernden Business-Anforderungen korrelieren. Bei einem solchen Lösungsansatz steht die notwendige Speicherkapazität ad hoc im erforderlichen Umfang zur Verfügung, was dem Nutzer eine maximale Flexibilität garantiert.

Cloud Storage: Archivdaten bevorzugt

Grundsätzlich ist jedoch festzustellen, dass sich in Clouds vor allem große Mengen unstrukturierter Daten sowie Archivmaterial optimal aufbewahren lassen. Da diese in der Regel weniger häufig gelesen beziehungsweise verändert werden als beispielsweise hochtransaktionelle Dateien oder Datenbanken, ergeben sich weniger Probleme bei der Transaktionsverarbeitung über die Netzwerke.

Cloud Storage kombiniert in diesem Zusammenhang zwei bewährte Ansätze, indem es ressourcensparend wie eine Bandspeicherung wirkt, jedoch gleichzeitig hochverfügbar wie ein Archivsystem ist. So wirken Business-taugliche Cloud-Storage-Services wie Datenspeicher im Netz, ohne dass es dabei für den Endnutzer relevant wäre, auf welcher Speichertechnik die Lösung letztlich basiert. Nicht unerheblich ist jedoch die Frage, wie die jeweiligen Anbieter der Cloud-Storage-Dienste infrastrukturell aufgestellt sind, um die Sicherheit und Hochverfügbarkeit der Anwenderdaten rund um die Uhr sicherzustellen.

Weiter mit: Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit stehen im Mittelpunkt

(ID:2047230)