Praxis: Bahninfrastrukturunternehmen baut auf Netapp

Spitzke stellt Speicherinfrastruktur um

| Redakteur: Tina Billo

Die neue beim Bahninfrastrukturunternehmen Spitzke betriebene Speicherlandschaft verbindet Georedundanz, einen schnellen Datenzugriff und verbesserten Möglichkeiten zur Prozessautomatisierung miteinander.
Die neue beim Bahninfrastrukturunternehmen Spitzke betriebene Speicherlandschaft verbindet Georedundanz, einen schnellen Datenzugriff und verbesserten Möglichkeiten zur Prozessautomatisierung miteinander. (Bild: Spitzke)

Die Unternehmensgruppe Spitzke setzt bei der Realisierung von Bahninfrastrukturprojekten sowie der Fertigung von Schwellen und Masten auf modernste Technik. Gleiches gilt auch für die Speicherlandschaft. Hier stellt seit kurzem ein Metrocluster von Netapp die Weichen für Datenverfügbarkeit.

Spitzke gehört mit rund 2.000 Mitarbeiter zu den führenden Bahninfrastrukturunternehmen im europäischen Raum. Die Kernkompetenzen des 1936 gegründeten und heute in sechs Ländern präsenten sowie an 19 Standorten vertretenen Unternehmens liegen in den Bereichen Fahrweg, Technik, Ausrüstung/Elektrotechnik, Ingenieurbau, Logistik und Fertigung. Dementsprechend breit ist das Leistungsspektrum, das vom Neubau sowie der Instandsetzung von Bahnanlagen aller Streckenklassen, von Bahnhöfen und Eisenbahnbrücken bis hin zur Herstellung von Gleis- und Weichenschwellen aus Spannbeton sowie Schleuderbetonmaste reicht.

Dass eine leistungsstarke IT eine Grundvoraussetzung für den reibungslosen Geschäftsablauf und Informationsaustausch darstellt - dazu gehört auch, dass Mitarbeiter auf den Baustellen mobil auf Daten zugreifen können -, versteht sich vor diesem Hintergrund von selbst. Die hierfür notwendige komplette Infrastruktur – sowohl für alle Unternehmensteile als auch für die Bauvorhaben – stellt der zentrale IT-Bereich des Systemlieferanten bereit. Um in Sachen Speicher zukunftssicher aufgestellt zu sein, entschieden sich die Verantwortlichen für eine Runderneuerung der bestehenden Landschaft.

Wechsel auf neue Technologien

Im Zuge des Projekts, dessen Umsetzung gerade einmal drei Monate in Anspruch nahm, stellte Spitzke gleichzeitig auf zwei neue Technologien um. Zunächst löste ein für den 24/7-Betrieb ausgelegter Netapp Metrocluster das bisher gespiegelte Speichersystem im Backup-Rechenzentrum ab. Die Basis stellt skalierbarer hybrider Flash-Storage des Herstellers, der zunächst mit zwei Knoten konfiguriert ist. Daten werden nunmehr synchron auf den in zwei redundanten Rechenzentren installierten Netapp FAS8200-Systemen repliziert, parallel gespeichert und bereitgestellt. Dies stellt die Datenverfügbarkeit der geschäftskritischen Anwendungen sicher, die zusätzlich installierte Lösung ClusterLion sichert den Metrocluster außerdem vor etwaigen Ausfällen ab.

Für einen Performanceschub sorgte zudem der teileweise Wechsel von SATA-Festplatten auf schnelle SSDs. Bereits in der Testphase zeigte sich, dass sich dadurch eine um das 15- bis 20-fach höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit erzielen lässt. Heute laufen daher performancelastige Workloads, wie das Dokumentenmanagement, die Kerndatenbank und das ERP-System auf den schnellen Platten.

Baustein der Digitalisierungsstrategie

Auch die Basis für die Digitalisierungsstrategie von Spitzke steht dank der Hybrid-Flash-Systeme, durch die Abläufe auf den Baustellen weiter automatisiert werden können. Das betrifft beispielsweise digitale Bautagesberichte, mobile Arbeitszeiterfassung, Nachtragsmanagement und Disposition von Mitarbeitern und Geräten. Die Prozesse will das Unternehmen über eigens entwickelte Apps abbilden. Letztendlich geht es darum, den Informationsfluss von Zentrale oder Niederlassung zu den Baustellen und zurück zu beschleunigen und zu optimieren.

Nächste Schritte

Neben der Georedundanz, der höheren Performance und dem zuverlässigen Zugriff auf Daten profitiert Spitzke durch den Wechsel auf das neue Speichersystem heute über eine zukunftssichere Lösung, die eine stärkere Prozessautomatisierung unterstützt. Für den zuverlässigen Informationsfluss sorgt der schnelle und auch mobil stabile Zugrif auf Daten, für deren unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der abgesicherte 24/7-Betrieb von zwei redundanten Rechenzentren.

Aufgrund der positiven Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb plant Spitzke weitere Niederlassungen und Standorte mit der Hybrid-Flash-Technologie auszustatten. Diese würden dann in ein hochverfügbares Backup-System an ein drittes Rechenzentrum replizieren. Ziel ist, die NetApp FAS2620 als integralen Bestandteil des Disaster-Recovery-Konzeptes in den jeweiligen Standorten einzubinden.

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