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Spyware | Spybot

| Redakteur: Gerald Viola

Als Spyware werden alle Technologien bezeichnet, mit denen Erkundigungen über Personen oder Unternehmen eingezogen werden können, ohne dass sie davon wissen. Im Internet (hier werden

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Als Spyware werden alle Technologien bezeichnet, mit denen Erkundigungen über Personen oder Unternehmen eingezogen werden können, ohne dass sie davon wissen. Im Internet (hier werden sie manchmal als Spybot oder als Tracking-Software bezeichnet) sind Spyware Programme, die einem User heimlich in den Computer installiert werden, Informationen über ihn einziehen und diese an Werbeagenturen oder andere interessierte Gruppen weiterleiten. Spyware kann als Software-Virus in den Computer gelangen oder infolge eines neu installierten Programms.

Um genau zu sein, spricht man bei Daten erfassenden Programmen nicht von Spyware, solange man sie mit dem Wissen des Users installiert und diesem bewusst ist, welche Daten erfasst werden und wer an ihnen teilhat. Häufig jedoch wird Spyware ohne die Zustimmung des Users installiert, z.B. als Drive-by-Download oder mit dem Anklicken einer Option in einem betrügerischen Pop-up-Fenster. Adware, eine der Werbung dienenden Software, kann für gewöhnlich immer als Spyware angesehen werden, weil sie fast ausnahmslos Komponenten beinhaltet, die User-Informationen aufspürt und weiterleitet. Marketingfirmen jedoch wehren sich dagegen, dass ihre Produkte als „Spyware“ bezeichnet werden. Deshalb sprechen McAfee (das Internetsicherheitsunternehmen) und andere bei diesen Anwendungen jetzt von „potenziell ungewollten Programmen” (PUP).

Der Cookie ist ziemlich bekannt dafür, dass Internet-User Informationen über sich auf ihrem eigenen Computer speichern. Man kann den Cookie als eine Art Spyware sehen, wenn er Informationen über jemanden auf einer Website speichert und der Betroffenen nichts von dem Cookie weiß. Spyware trägt dazu bei, das man sich überall um den Datenschutz im Internet sorgt.

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