Transtec schnürt fertige SAN-Angebote aus Virtualisierungssoftware und Intel-Hardware Storage-Appliances auf Basis von SANMelody ermöglichen schnelle Inbetriebnahme

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Storage-Spezialist Transtec bietet schlüsselfertige SAN-Server an, die mit Software zur Speichervirtualisierung von Datacore ausgestattet sind. Kunden können bei den auf Intel-Prozessoren basierenden Geräten zwischen Fibre-Channel- (FC) oder iSCSI-Varianten wählen.

Firmen zum Thema

Transtec stattet seine SAN-Appliances mit Software von Datacore aus.
Transtec stattet seine SAN-Appliances mit Software von Datacore aus.
( Archiv: Vogel Business Media )

Transtec stattet seine SAN-Hardware mit SANMelody von Datacore aus. Eine Besonderheit dieser Software sei ihre Flexibilität, erklärt Marco Poggioli, Product Manager Storage der Transtec AG.

Die SANMelody-Bundles enthalten verschiedene Zusammenstellungen, die den unterschiedlichen Ansprüchen kleinerer und großer Unternehmen gerecht werden sollen. Lizenzen für Thin Provisioning, Snapshot-Erstellung, IP-Replikation und ähnliche Funktionen sind optional erhältlich und können auch noch zu einem späteren Zeitpunkt nachgekauft werden.

Als Einstiegsmodell bietet Transtec das 1000M-Paket an: Es besteht aus einem Intel-Dual-Core-Prozessor des Typs Xeon 5300 mit zwei GigabyteCache und vier iSCSI-Ports. Bis zu 16 SAS- oder SATA-II-Festplatten finden daran Anschluss. Der Preis: ab rund 10.000 Euro.

Beim 2000M-Modell stehen zwei Fibre-Channel-Ports und zwei iSCSI-Anschlüsse zur Verfügung. Dem Dual-Core-Xeon 5300 stehen vier Gigabyte Cache zur Seite, und bis zu 32 Laufwerke können angesteuert werden. Für dieses Modell berechnet Transtec rund 15.000 Euro.

Im Modell 3000M, das über vier FC-Anschlüsse sowie zwei iSCSI-Buchsen verfügt, übernimmt ein Xeon-5400-Prozessor die Speicherverwaltung, für den Anwender zwischen vier und 16 Gigabyte Cache ordern können. Das Array lässt sich mit bis zu 64 Festplatten bestücken und kostet rund 20.000 Euro.

Für den Einsatz in großen Unternehmen ist das Modell 8000M konzipiert. Bis zu 120 FC-, SAS- oder SATA-Festplatten lassen sich vom SAN-Server ansteuern. Der Prozessor Quad Core Xeon 5400 nutzt bis zu 32 Gigabyte Cache und verteilt die Daten auf vier Vier-Gigabit-FC-Ports und zwei iSCSI-Anschlüsse. Rund 17.000 Euro schlagen für das Gerät zu Buche.

(ID:2010985)