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Interview mit Jay Kidd von NetApp „Storage-Effizienz treibt den Einsatz von SATA-Disks und Deduplizierung voran“

Redakteur: Nico Litzel

Storage-Insider.de sprach mit NetApps Chief Marketing Officer Jay Kidd über Herausforderungen für Storage-Verantwortliche in Zeiten eines rasanten Datenwachstums und über Visionen des Unternehmens zum Rechenzentrum der Zukunft.

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Jay Kidd, Chief Marketing Officer bei NetApp
Jay Kidd, Chief Marketing Officer bei NetApp
( Archiv: Vogel Business Media )

Welche Trends identifizieren Sie derzeit im Speichermarkt und welche Herausforderungen sehen Sie auf Anwender im Zusammenhang mit dem extremen Datenwachstum zukommen?

Jay Kidd: CIOs müssen eine anpassungsfähige und kosteneffektive IT-Infrastruktur bereitstellen, damit ihre Unternehmen sowohl auf Chancen als auch auf Gefährdungen reagieren können. Das erfordert die Fähigkeit, ein jährliches Datenwachstum zwischen 50 und 100 Prozent zu stemmen – und das bei Budgets, die deutlicher langsamer wachsen.

Storage-Effizienz, also mehr Daten auf weniger Festplatten speichern, treibt den Einsatz von SATA-Disks und Datendeduplizierungs-Techniken voran. Bei permanent laufenden Applikationen müssen Disk-basierende Datensicherheitslösungen in der Lage sein, die Möglichkeit und die Dauer eines Applikationsausfalls einzuschränken. Der weit verbreitete Einsatz von virtuellen Server-Techniken führt zu erheblichen Einsparungen bei Energie, Platzbedarf und Kühlung für schlecht ausgelastete Applikationsserver.

Gleichzeitig sorgt die Kopplung virtueller Server mit Networked Storage für eine weitaus flexiblere Infrastruktur, die die Business Continuity sicherstellt. Damit verlagert sich die Datenhaltung auf Networked Storage und es steigt der Bedarf an Systemen, die diese Daten effizienter speichern.

Für CIOs ist es schwierig, qualifizierte Mitarbeiter für die Konzeption und den Betrieb von Rechenzentren zu finden und zu halten. Ein Speichersystem muss heute daher einfach zu bedienen sein, damit auch weniger erfahrene Mitarbeiter mehr Routine-Aufgaben beim Storage-Management übernehmen können. Der Trend geht dahin, dass Storage-Architekten Datenmanagement-Richtlinien für die Besitzer der Daten und für Administratoren definieren. Dadurch haben erfahrenere Mitarbeiter mehr Zeit für Planungsaufgaben.

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