Kommentar von Gerald Sternagl, Red Hat

Storage ist in Zukunft softwarebasiert

| Autor / Redakteur: Gerald Sternagl / Nico Litzel

Gerald Sternagl ist EMEA Business Unit Manager Storage bei Red Hat
Gerald Sternagl ist EMEA Business Unit Manager Storage bei Red Hat (Bild: Red Hat)

Als Folge eines Wechsels von starren und proprietären auf standardisierte und virtualisierte Server-Architekturen haben Unternehmen enorme Fortschritte bei der Skalierbarkeit, Flexibilität und der Bezahlbarkeit ihrer IT erzielt. An den Storage-Systemen ging diese Entwicklung bislang weitgehend spurlos vorbei. Das ändert sich jetzt.

Bislang dominieren noch Scale-up-Lösungen. Wächst der Speicherbedarf, kommen neue Festplatten hinzu. In Anbetracht des rasanten Datenwachstums stoßen solche Architekturen aber immer häufiger an ihre Grenzen. Es entstehen Insellösungen, die nur eine suboptimale Ausnutzung der Speicherkapazitäten ermöglichen.

Abhilfe schaffen softwarebasierte Lösungen. Ihnen gehört die Zukunft. Die Auswirkung für den Channel: Das Geschäft verlagert sich von der Hardware zur Software. Darauf müssen Systemhäuser und Integratoren sich rechtzeitig vorbereiten.

Auch wenn softwarebasierte Storage-Lösungen deutlich weniger Installationsaufwand erfordern als ein SAN, handelt es sich dennoch nicht um Out-of-the-box-Lösungen. Für qualifizierte Channel-und Lösungspartner ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für ein Storage-Assessment, das Design und die Implementierung einer softwarebasierten Storage-Lösung.

Das gilt beispielsweise für Systemhäuser und Integratoren, die sich bislang auf Storage-Hardware spezialisiert haben und ihr Know-how und Leistungsportfolio ausbauen wollen. Neue Betätigungsfelder ergeben sich auch für Lösungspartner mit umfangreichen Virtualisierungserfahrungen. Die Software-Lösung Red Hat Storage Server etwa lässt sich problemlos mit den weit verbreiteten Server-Virtualisierungslösungen installieren.

Storage in einer virtualisierten Umgebung einzusetzen ist für viele Unternehmen zudem eine gute Ausgangsbasis, Kapazitäten in die Cloud zu verlagern. Gerade hier erweisen sich die Vorteile einer softwarebasierten Storage-Lösung, die sich in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen einsetzen lässt. Integratoren bietet sich viel Spielraum, um Unternehmen mit qualifizierten Professional Service auf dem Weg von softwarebasiertem Storage bis hin zu einem Software-defined Datacenter zu unterstützen.

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