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Commodity-Hardware und intelligente Software Storage-Skalierbarkeit ist bei IBM keine Hexerei

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Rainer Graefen

Werden wir alle in der Datenflut ertrinken? Welche Technologien helfen dabei, sie zu bewältigen? Hubert Hoerl, IBM Consultant bei Azlan, bespricht diesen Themenkomplex.

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Hubert Hoerl, IBM Consultant bei Azlan
Hubert Hoerl, IBM Consultant bei Azlan
(Bild: Tech Data)

Storage-Insider: Was sind die wichtigsten technischen Entwicklungen, die das Storage-Segment in nächster Zeit prägen werden?

Hubert Hoerl: Die Themen „Internet of Things“, Industrie 4.0, „Connected Cars“ und neue Bezahlmodelle wie sie Apple gerade vorstellt. Die Datenmengen, die hier anfallen, können fast nur noch über Rechenzentren abgedeckt werden.

Es findet aktuell eine radikale Wandlung zur so genannten „3rd-IT-PlattformÅ statt. Dies kann man mit der Einführung von Network Attached Storage vergleichen. Die erste Plattform war der klassische Mainframe. Die zweite Plattform ist die aktuelle Client-Server-Architektur und die dritte Plattform muss mit Hilfe von Software Defined Storge das unkontrollierte Datenwachstum abdecken.

Storage wird in Zukunft wie Cloudservice bezogen. Dies wird realisiert mit Hilfe von Cloud-Integration und Themen wie VMware sowie Open Stack für offene Dateninfrastrukturen und offene Rechenzentren.

Das Thema Skalierbarkeit ist bei Storage-Systemen von zentraler Bedeutung. Wird sie künftig eher über Hardware oder über Software hergestellt?

Hubert Hoerl: Die Flexibilität zum Thema Skalierbarkeit in Bezug auf die Kostenseite wird sich bei Kunden ändern. Zukünftig werden 70 bis 80 Prozent der Storage-Infrastruktur auf günstiger Commodity-Hardware gepaart mit hochintelligenter Software laufen.

IBM Spectrum ist aufgebaut in zwei Ebenen. Die Kontrollebene definiert die Zugriffsregeln. Auf Datenebene spielen vier IBM-Produkte eine Rolle: Virtuelle SANs, Workloads, globale Dateisysteme mit globaler Verteilung und multiparalellem Zugriff sowie ein Linear Tape File System, kurz LTFS.

Das ist ein Dateisystem bei dem sich Backup-Bänder wie Festplatten verhalten. Dieses LTFS wird zusammen mit einer Client-Server-Anwendung zur Sicherung und Archivierung von Daten genutzt.

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