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Monitoring von Anwendungsperformance erfordert ganzheitlichen Ansatz Studie über mögliche Schwächen beim Performance Management

Redakteur: Florian Karlstetter

Compuware hat die Ergebnisse einer von Forrester durchgeführten Studie zum Thema Application Performance Management veröffentlicht. Dabei kam zutage, dass herkömmliche Monitoring-Tools für ein umfassendes Anwendungsmanagement oftmals nicht ausreichen. Mögliche Folgen sind signifikante Zusatzkosten in Unternehmen.

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Compuware rät, die Eindrücke der Endanwender beim Performance Management miteinzubeziehen.
Compuware rät, die Eindrücke der Endanwender beim Performance Management miteinzubeziehen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Folgt man der Studie „Becoming Proactive In Application Performance Management“, hält ein signifikanter Anteil der befragten Entscheidungsträger einen ganzheitlichen, proaktiven Ansatz beim Application Performance Management für wichtig, um finanziellen Verlusten in Organisationen möglichst vorzubeugen. Für die Studie befragten die Marktforscher von Forrester weltweit insgesamt 389 IT-Verantwortliche, zu deren Aufgaben Service Level Management und Performance Management gehören.

So sind 64 Prozent der Befragten der Meinung, Probleme mit der Reaktionszeit werden erst dann erkannt, wenn der Anwender den Service Desk anruft. Für 58 Prozent der Befragten ist die zunehmende Komplexität der Anwendungslandschaft die größte Herausforderung im Bereich Application Performance Management (APM). Forrester geht davon aus, dass sich dieses Problem im Zuge der Einführung von Service-orientierten Architekturen (SOA) und des Trends zur Virtualisierung weiter verschärfen wird.

47 Prozent haben außerdem die Erfahrung gemacht, dass sich Anwender auch dann über mangelnde Performance beschweren, wenn vorhandene Monitoringtools alles im grünen Bereich sehen.

Diese Ergebnisse zeigen, dass traditionelle Tools zur Überwachung der Anwendungsperformance oftmals nicht ausreichen. Die Berater von Forrester kommen deshalb zu folgendem Schluss: „IT-Organisationen, die nicht in solche Tools zur Überwachung der Anwendungsperformance investieren, die Daten über Technologie-Silos einschließlich der Vielzahl an parallel betriebenen Anwendungen hinweg konsolidieren, können ihren Kunden nicht den gewünschten proaktiven, ganzheitlichen und geschäftsorientierten Service anbieten.“

Daher empfehlen die Consultants ein umfassendes Servicemanagement, das „von außen nach innen blickt“ - nur so könne die Perspektive des Business richtig verstanden werden. Darüber hinaus legen die Marktbeobachter den Organisationen Enduser Experience Monitoring ans Herz, weil die Eindrücke der Anwender den wichtigsten Aspekt beim Performancemonitoring bilden.

„Die Studie macht deutlich, wie eng Anwendungsperformance und das Geschäftsergebnis miteinander verwoben sind“, kommentiert Steve Tack, Vice President, Compuware. „Die IT muss die Anwendungsperformance aus der Perspektive der Anwender verstehen, um proaktive Lösungen anbieten, die Problemlösung effektiver gestalten und negative Auswirkungen auf das Geschäft vermeiden zu können.“

Compuware veranstaltet am 29. Januar 2009 um 17:00 Uhr einen Webcast zum Thema, in dem die Forrester Senior Analystin Evelyn Hubbert weitere Details der Studie erläutert. Die vollständige Studie „Becoming Proactive In Application Performance Management“ kann außerdem nach entsprechender Registrierung bei Compuware angefordert werden.

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