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Eonstor-G6-Systeme mit Fibre-Channel- oder SCSI-Host-Schnittstellen Subsysteme von Eonstor machen SCSI skalierbar und flexibel

Redakteur: Nico Litzel

Infortrend, Hersteller und Anbieter von Speichervirtualisierungslösungen und RAID-Subsystemen, erweitert seine Eonstor-G6-Serie. Mit den SCSI/SATA-Subsystemen Eonstor S12U-G1440 und S16U-G1440 können Unternehmen ihre bestehende IT-Infrastruktur dank ASIC667-RAID-Engine und einer Ultra-320-SCSI-Anbindung verjüngen. Zudem bietet der Hersteller ab sofort zusätzlich zwei redundante Systeme zur Umsetzung von Tiered Storage in 8-Gbit/s-Fibre-Channel-SAN-Umgebungen an.

Das Subsystem S12U-G1440 bietet vier SCSI-Ports und kann mit Erweiterungsgehäusen oder weiteren S12U-Modellen auf bis zu 112 Festplatten ausgebaut werden.
Das Subsystem S12U-G1440 bietet vier SCSI-Ports und kann mit Erweiterungsgehäusen oder weiteren S12U-Modellen auf bis zu 112 Festplatten ausgebaut werden.
( Archiv: Vogel Business Media )

SCSI war über Jahre hinweg das vorherrschende Protokoll in Rechenzentren und auch heute noch setzen viele Anwender auf Direct Attached Storage. Infortrend möchte mit den jetzt vorgestellten Systemen sicherstellen, dass Anwender ihre Investitionen erhalten und dennoch neue Techniken einsetzen können. Der Hersteller hat das Modell S12U-G1440, das zwölf Festplatten auf zwei Höheneinheiten beherbergt, und das Modell S16U-G1440 mit 16 Einschüben auf drei Höheneinheiten daher jeweils mit vier SCSI-Ports ausgestattet. Zudem kommen die Subsysteme aufgrund ihrer hohen Rechenleistung auch mit datenintensiven Anwendungen zurecht, verspricht Infortrend.

Die Geräte ermöglichen es, SAS- und SATA-Festplatten im Mischbetrieb einzusetzen. So lassen sich Tired-Storage-Strukturen umsetzen, indem beispielsweise hochverfügbare SAS-Disks für geschäftskritische Anwendungen und günstige SATA-Festplatten für Nearline Backup, Datenverteilung oder Archiv-Umgebungen eingesetzt werden.

Die beiden Subsysteme sind skalierbar: Sollte ein Anwender mehr Speicherkapazität benötigen, als ein einzelnes System zur Verfügung stellt, kann er dieses mit Erweiterungsgehäusen auf bis zu 112 Disks ausbauen. Daneben besteht die Möglichkeit, zusätzliche S12U- oder S16U-Systeme in Reihe zu schalten.

F16F-Systeme mit Fibre-Channel-Anbindung

Infortrend hat das Portfolio ebenfalls um die redundanten Systeme Eonstor F16F-R4840 und die entsprechende Single-Controller-Version F16F-S4840 erweitert. Die beiden Geräte kombinieren zwei 8-Gbit/s-FC-Ports auf jedem Controller mit 16 Highend-Fibre-Channel-Laufwerken, sodass sie eine hohe Leistung für große Datenvolumina bereitstellen, wie sie etwa bei Prozessen mit einem hohen Datendurchsatz wie Video-Streaming oder beim Batch-Betrieb von Datenbanken anfallen. Auch hier können Anwender die Speicherkapazität erweitern, indem sie die Geräte an das F16F-System F16F-J-4000-R oder A16F-J2430-G anschließen. Ersteres bietet mehr Performance durch Fibre-Channel-Laufwerke, während die SATA-Disks zusätzlichen günstigen Speicher bereitstellen.

Die jüngsten Modelle von Infortrend sind ab sofort im Handel erhältlich. Für die SCSI-Geräte empfiehlt der Hersteller etwa 3.200 Euro und für die F16F-Modelle rund 7.300 Euro.

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