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NAS und Speicherverwaltung im Eigenbau als Alternative zu proprietären Angeboten Sun erweitert Entwicklungshilfe für OpenSolaris-Storage-Systeme

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

In offenen Speichersystemen liegt die Zukunft, sagt Sun Microsystems und greift Entwicklern mit weiteren Dokumentationen unter die Arme. Die Anleitung „Build a OpenSolaris storage server in 10 minutes or less“ informiert über Solaris-Befehle für Verwaltungsaufgaben. Ein weiterer Online-Beitrag erklärt, wie sich mit OpenSolaris Netzwerkspeicher (NAS) aufbauen lassen.

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Mit Dokumentationen und Diensten will Sun Anwendern zu offenen Speicherumgebungen verhelfen.
Mit Dokumentationen und Diensten will Sun Anwendern zu offenen Speicherumgebungen verhelfen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit offenen Storage-Systemen sollen Andwender bestehende Hardware umwidmen und Kosten sparend wiederverwenden, meint Sun und sagt proprietären Lösungen damit den Kampf an. Dabei stützt sich der Systemhersteller auf eine Entwickler-Community mit derzeit 3.000 Mitgliedern.

Die Gemeinschaft kann ab sofort auf weitere Hilfe beim Aufbau offener Systeme zurückgreifen. Hierzu zählt die jetzt veröffentlichte Anleitung „Build a OpenSolaris operating system storage server in 10 minutes or less“.

Das Dokument zeigt IT-Verantwortlichen, wie sich Daten mit Solaris-Befehlen verwalten lassen. Jeff Cheeney, Suns Experte für Open Source Storage, erklärt zudem in einem Blog-Beitrag, wie sich ein NAS mit OpenSolaris aufsetzen lässt.

Seine Open-Source-Storage-Strategie flankiert der Hersteller mit weiteren Dienstleistungsangeboten. Das Open Storage Service Portfolio unterstützt Kunden beim Umstellen vorhandener Infrastrukturen.

Sun forciert den Umschwung auf offene Speichersysteme schon seit einiger Zeit. Bereits vor einem Jahr stellte der Hersteller wesentliche Teile seiner Speichersoftware lizenzkostenfrei zur Verfügung.

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