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AMD-Opteron-CPUs, Triple-Parity RAID und Datenmigrationsservice Sun Microsystems aktualisiert Unified-Storage-Systeme

Redakteur: Nico Litzel

Sun Microsystems hat Verbesserungen auf Hard- und Software-Ebene für die Unified-Storage-Systeme der Storage-7000-Reihe angekündigt. Zu diesen zählen neben einem erweiterten Funktionsumfang auch eine um 30 Prozent gesteigerte Performance für Oracle-Datenbanken und Triple-Parity RAID für eine bessere Absicherung von hochkapazitiven Disks.

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Seit der Markteinführung 2008 wurden weltweit 1.860 der auf Standardkomponenten basierenden Storage-7000-Systeme mit einer Gesamtkapazität von 35 Petabytes verkauft.
Seit der Markteinführung 2008 wurden weltweit 1.860 der auf Standardkomponenten basierenden Storage-7000-Systeme mit einer Gesamtkapazität von 35 Petabytes verkauft.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die gegen Ende vergangenen Jahres vorgestellten Unified-Storage-Systeme der 7000er-Reihe werden Sun zufolge gut von Kunden angenommen: Insgesamt, so der Hersteller, wurden seit der Markteinführung rund 1.860 Systeme mit einer Gesamtkapazität von über 35 Petabytes ausgeliefert.

Zu den nun angekündigten Verbesserungen zählt ein verbesserter Support für iSCSI-SAN und ein Performanceschub für Oracle-Datenbanken. Darüber hinaus sollen Anwender von einer vierfach höheren Bandbreite (bis zu 40 Gigabyte pro Sekunde) und von einer niedrigeren Netzwerklatenz dank Infiniband profitieren. Darüber hinaus setzt der Hersteller in den 7000er-Systemen neue CPUs (Six-Core AMD Opteron mit Hypertansport-3-Technik und bis zu 24 Kernen im System) ein, die eigenen Angaben zufolge die Performance um 30 Prozent steigern. Zudem verdoppelt Sun den DRAM-Cache auf 512 Gigabyte.

Triple-Parity RAID dank ZFS

Double-Parity RAID oder RAID 6 verkraftet den Ausfall von bis zu zwei Festplatten pro RAID-Verbund. Das nun vorgestellte Triple-Parity RAID für das Storage-7140-System, eine Erweiterung des Dateisystems ZFS, verkraftet hingegen den Ausfall von bis zu drei Festplatten. Dadurch verringert sich Sun zufolge das Risiko eines Datenverlustes, wenn hochkapazitive Festplatten mit langen Rebuild-Zeiten eingesetzt werden.

Ebenfalls verbessert wurden Wartung und Bereitstellung der Storage-7000-Produkte: Mit der Funktion „Shadow Data Services“ sollen Anwender nun leichter und ohne Zusatzkosten oder zusätzlichen Aufwand beim iSCSI-Management ihre Daten von NAS-Altsystemen auf die Sun-Produkte migrieren können. Ferner können Speicheradministratoren die Sun-Storage-7000-Systeme und ihre Windows-Speicherumgebung gemeinsam über die Microsoft Management Console verwalten.

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