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Orchestrierung von Datacenter-Ressourcen Suse und Saltstack managen Cloud, Container und Storage

| Autor / Redakteur: Ulrike Ostler / Rainer Graefen

Suse und Saltstack wollen Kunden ein automatisiertes Management aller Rechenzentrumsressourcen bieten. Saltstack Enterprise und Suse Manager 3 erlauben bereits die Orchestrierung heterogener Enterprise-IT-Systeme. Nun sollen Fähigkeiten für das Management von Clouds, Containern und Storage dazukommen.

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Orcehstrierung und Automatisierung im Rechenzentrum wollen viele; das gemeinsame Angebot von Suse und Saltstack scheint vielversprechend zu sein.
Orcehstrierung und Automatisierung im Rechenzentrum wollen viele; das gemeinsame Angebot von Suse und Saltstack scheint vielversprechend zu sein.
(Bild: © stokkete - Fotolia)

Die erweiterte Zusammenarbeit von Suse und Saltstack macht den Software-Stack für die IT-Automation zu dem präferierten beider Unternehmen. "Die Bedeutung einer Orchestrierung im Rechenzentrum sei kaum zu unterschätzen", so Michael Miller, zuständig für Strategie, Allianzen und Marketing bei Suse. "Einterprise-IT wird zunehmend komplexer und so schwer beherrschbar wie nie zuvor; doch die Kunden brauchen ganz einfach zum einen stärkere Kontrollen und zum anderen mehr Flexibiltät, wenn ihre Rechenzentren wachsen und noch mehr Bedeutung für das Unternehmen erlangen."

Zusammen besser

Saltstack Enterprise und Suse Manager 3 basieren auf dem Open-Source-System-Management "Salt" und laufen auf SLES. Mit dem Ausbau der gemeinsamen technischen Entwicklung und Produktvermarktung wollen sich die Partner auf eine "neue Ebene der Automatisierung und Kontrolle im Software Defined Datacenter" begeben.

Marc Chenn, Mitgründer und CEO von Saltstack, sagt: "Die Suse-Expertise im Enterprise-Computing ist legendär und Staltstack ist gut darin, Ordnung und Sicherheit ins Chaos zu bringen, welches man ganz oft in modernen Rechenzentren antrifft." Gemeinsam könnten die Unternehmen sowohl den IT-Betrieb im Unternehmen adressieren als auch Devops für die nächste Business-Generation.

Das Open-Source-Tool Suse Manager, inzwischen in Version 3 verfügbar, ist gedacht für das Infrastruktur-Management, insbesondere um die IT-Assets in Einklang zu bringen mit internen sowie externen Compliance- und Sicherheitsregeln, am besten noch bei gleichzeitigem Optimieren und Kostensparen. Saltstack Enterprise kann darauf aufsetzen und den Funktionen die Automatisierung des Managements von virtuellen Datacenter-Ressourcen über diverse Plattformen hinweg hinzufügen, als da sind: Linux, Windows, Mac OS X und Unix. Zu den Features gehören Zugangskontrollen für die Benutzer, Job- und Systemaudits, Persistenz der Daten, Dashboards sowie das Filtern von Events - und zwar in Umgebungen, die massiv skalierbar sind.

Lob von Anwendern

Analysten wie erste Anwender zeigen sich von der weiteren Zusammenarbeit der Companies angetan. Mary Johnston Turner, Vice President für Software für das Enterprise System-Management bei IDC Research, sagt: "Unternehmen suchen nach Wegen, wie sie die Produktivität und die Effizienz ihres IT-Betriebs steigern können, um damit schlussendlich das Geschäft voranzutreiben." Sie setzt hinzu: "Die Zusammenarbeit von Suse und Saltstack verspricht eine sowohl breit aufgestelltes als auch ausgeklügeltes Set an Automatisierungs- und Orchestrierungs-Funktionen, die helfen können, die komplexen Datacenter-Umgebungen in den Griff zu bekommen und zugleich den Wert für das Unternehmen zu steigern."

Patrick Swartz, Aanalyst/Linux bei Tyson Foods, ist Anwender und nutzt das von Saltstack und Suse geschaffene System-Management. Er sagt: "Jetzt, mit der Integration von Suse und Saltstack, sind wir viel besser positioniert, um den Grad der Automatisierung und Standardisierung zu erreichen, der notwendig ist, die Schnelllebigkeit und das Wachstum im Rechenzentrum fördern."

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