X-86m2 und F-86 vorgestellt Swissbit baut SATA-III-Portfolio aus

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Der Speicherspezialist Swissbit erweitert sein Angebot an industrietauglichen Speichermeiden um die SATA-III-Produktfamilien X-86m2 und F-86. Sie sollen als robuste Boot- und Applikationslaufwerke ihre Stärken ausspielen.

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Swissbit erweitert sein SATA-III-Portfolio um die Serien X-86m2 und F-86.
Swissbit erweitert sein SATA-III-Portfolio um die Serien X-86m2 und F-86.
(Bild: Swissbit)

Bei der X-86m2-Serie von Swissbit handelt es um ein SSD-Modul im M.2-2242-Formfaktor. Die F-86-Reihe setzt dagegen auf das CFast-Format. Beide nutzen 3D-TLC-NAND-Flashspeicher im pSLC-Modus (Pseudo Single-Level Cell), was im Vergleich mit herkömmlicher MLC-Technik (Multi-Level Cell) deutlich mehr Schreib- und Löschzyklen ermöglicht. Der speziell für Industrieanforderungen entwickelte SATA-NAND-Flash-Controller verzichtet auf eigenen DRAM und ist mit einer von Swissbit entwickelten Firmware ausgestattet.

Laut dem Hersteller eignen sich die X-86m2- und F-86-Reihen für den Einsatz in Embedded-Systemen, der Industrie und Netzwerkgeräten – oder allgemein für Szenarien, in denen Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Stromausfallsicherheit eine Rolle spielen. Beide Serien verbrauchen nur wenig Energie und strahlen keine große Abwärme ab.

Technische Details

Swissbit bietet die Flash-Speicher in Varianten von 10 bis 160 Gigabyte Kapazität und mit abwärtskompatibler SATA-III-Schnittstelle an. Die sequentiellen Datenraten liegen bei bis zu 375 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und maximal 236 Megabyte pro Sekunde beim Schreiben von Daten. Beide Serien sind für Betriebstemperaturen von minus 40 bis plus 85 Grad Celsius spezifiziert. Swissbit kündigte aber auch Varianten für einen kleineren Temperaturbereich von 0 bis plus 70 Grad Celsius an.

Die Firmware unterstützt aktives und passives Data Care Management und stellt den Datenerhalt auch bei Stromausfall sicher. Detaillierte Lifetime-Informationen gestatten die rechtzeitige Planung von Serviceintervallen. Weitere Funktionen sind Background Media Refresh, End-to-End-Datenwegeschutz, SRAM ECC, ein Subpage-basiertes Flash Translation Layer (FTL) sowie optionale AES-Verschlüsselung mit 128 oder 256 Bit.

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