HAT5300 und neue NAS vorgestellt Synology bietet eigene Festplattenserie an

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Der NAS-Spezialist Synology hat erstmals eine eigene Festplattenserie veröffentlicht, die auf hohe Zuverlässigkeit und Dauerbetrieb optimiert ist. Zudem präsentierte der Hersteller drei neue RackStation-Modelle.

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Mit der HAT5300-Reihe bietet Synology erstmals auch Festplatten an.
Mit der HAT5300-Reihe bietet Synology erstmals auch Festplatten an.
(Bild: Synology)

Mit der HAT5300-Serie beschreitet Synology neue Wege und bietet zum ersten Mal Festplatten unter eigener Marke an. Dabei handelt es sich um Enterprise-SATA-Modelle mit Kapazitäten von 8, 12 und 16 Terabyte. Erwartungsgemäß arbeiten die HDDs reibungslos mit den NAS-Systemen von Synology zusammen und sind allgemein auf hohe Leistung und Zuverlässigkeit optimiert. Im Zusammenspiel mit Synologys Betriebssystem SDM sind zudem automatische Firmware-Updates möglich.

Laut dem Hersteller liefern die HAT5300-Festplatten eine kontinuierliche Datenübertragungsrate von bis zu 274 Megabyte pro Sekunde. Dank spezieller DSM-Optimierungen sollen sie im Vergleich mit anderen Laufwerken ihrer Klasse eine rund 23 Prozent höhere kontinuierliche sequentielle Leseleistung in anspruchsvollen Umgebungen mit vielen Benutzern erreichen. Die MTTF („Mean Time To Failure“) gibt Synology mit 2,5 Millionen Stunden an, der jährliche Workload liegt bei 550 Terabyte. Ein permanenter Schreibcache minimiert Datenschäden bei Stromausfall.

Synology gewährt fünf Jahre eingeschränkte Garantie, die Preise betragen 220 (8 TB) beziehungsweise 320 Euro (12 TB) zuzüglich Mehrwertsteuer. Die 16-Terabyte-Variante soll in Kürze folgen.

RackStation-Angebot ausgebaut

Neben den HAT5300-Festplatten kündigte Synology auch drei neue RackStation-Modelle an. Dazu zählen die 2U-Systeme RS3621RPxs und RS3621xs+ mit jeweils 12 Einschüben sowie das 3U-Modell RS4021xs+ mit 16 Bays. Alle drei Modelle richten sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die eine zuverlässige Plattform für datenintensive Anwendungen suchen. Als mögliche Einsatzgebiete nennt Synology etwa große Datensicherungen, iSCSI-SAN-Speicher, lokale Datenfreigaben oder Videoüberwachung.

Alle drei Systeme basieren auf Intel-Xeon-Prozessoren mit bis zu acht Kernen sowie bis zu 16 Gigabyte ECC-DDR4-RAM, der sich auf maximal 64 Gigabyte erweitern lässt. Erweiterungsmöglichkeiten sind über PCIe-Gen3-8x-Steckplätze sowie den Anschluss von Expansionseinheiten gegeben. Während die RS3621-Systeme über vier Gigabit-LAN-Anschlüsse verfügen, sind beim RS4021xs+ zusätzlich zwei 10GbE-Ports an Bord. Synology gewährt auf alle Systeme fünf Jahre eingeschränkte Garantie.

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