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Neuer Abschnitt des Münchner Hochleistungsrechenzentrums nun offiziell in Betrieb T-Systems erweitert Rechenzentrumskapazitäten für Cloud Computing

| Redakteur: Florian Karlstetter

Erst kürzlich hat T-Systems seine Datacenter-Kapazitäten in Singapur erhöht, nun wurde auch in München ein neuer Abschnitt mit rund 1.500 Quadratmetern IT-Bruttofläche offiziell eingeweiht.

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T-Systems betreibt an weltweit verteilten Standorten Rechenzentren.
T-Systems betreibt an weltweit verteilten Standorten Rechenzentren.
( Archiv: Vogel Business Media )

T-Systems, die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom hat in München mit rund 1.500 Quadratmetern IT-Bruttofläche einen neuen Abschnitt des Hochleistungszentrums in Betrieb genommen. Damit verfügt der Konzern derzeit weltweit über rund 80.000 Quadratmeter Stellfläche sowie 40.000 Server, die Unternehmen für Cloud Computing-Szenarien nutzen können.

Erst kürzlich hat T-Systems seine Datacenter-Kapazitäten in Singapur erhöht, nun wurde auch in München ein neuer Abschnitt mit rund 1.500 Quadratmetern IT-Bruttofläche offiziell eingeweiht. Der jetzt in München fertiggestellte Bauabschnitt stellt nur ein Kapitel in einer ganzen Serie von neuen und erweiterten Rechenzentren. Neben der ausgebauten RZ-Infrastruktur in Singapur betreibt T-Systems auch in Malaysia und Shanghai große Datacenter mit Lieferkapazitäten nach Peking und Japan.

Damit erweitert der Konzern seine Kapazitäten im Bereich Cloud Computing, bei dem Anwendungen und Daten nicht mehr auf lokalen Rechnern, sondern auf mehrere, geografisch voneinander getrennte Systeme verteilt werden.

Kunden von T-Systems profitieren von dem Ausbau, weil sie ihre Rechen- und Speicherleistung, Software sowie Netzkapazitäten je nach Bedarf über das Netz beziehen können. Die Bezahlung erfolgt dabei rein verbrauchsabhängig.

Eigenen Angaben zufolge beziehen weltweit bereits mehr als 200 Kunden der Telekom-Tochter dynamische Services „aus der Wolke“. Als Gründe für den weiteren Rechenzentrumsausbau nennt der Konzern den Abschluss von neuen Outsourcing-Verträgen mit international agierenden Unternehmen sowie die steigende Nachfrage nach Cloud Computing-Lösungen im asiatisch-pazifischen Raum. So eignen sich beispielsweise Business Applications wie SAP hervorragend für den Einsatz in verteilten Umgebungen.

Der neue Abschnitt in München erfüllt Unternehmensangaben zufolge besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit. So sind alle Komponenten doppelt vorhanden, auch die Zuführung von Energie und Kühlung erfolgt auf mehreren Wegen, außerdem laufen alle Reservegeräte im Stand-by-Betrieb. So soll eine Verfügbarkeit von 99,995 Prozent sichergestellt werden.

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