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Storagelibrary T120+ und VTL-Serie DPS1000 Tandberg Data baut Angebot an Virtual Tape Libraries und Bandbibliotheken aus

Redakteur: Nico Litzel

Der auf professionelle Backup- und Archivierungslösungen spezialisierte Hersteller Tandberg Data erweitert mit der DPS1000-Serie das Angebot an Virtual Tape Libraries. Ebenfalls neu im Portfolio ist die Storagelibrary T120+, die sich auf bis zu 114 Slots und 91 Terabyte Kapazität (unkomprimiert) skalieren lässt.

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Die DPS1000-Serie bietet eine direkte Tape-Unterstützung und kann dadurch nahtlos in bestehende Backup-Umgebungen integriert werden. Im Bild: Tandberg DPS1200 (oben), DPS-Erweiterungsmodul (mitte) und Storagelibrary T24 (unten).
Die DPS1000-Serie bietet eine direkte Tape-Unterstützung und kann dadurch nahtlos in bestehende Backup-Umgebungen integriert werden. Im Bild: Tandberg DPS1200 (oben), DPS-Erweiterungsmodul (mitte) und Storagelibrary T24 (unten).
( Archiv: Vogel Business Media )

„Tandberg Datas Geschäfte laufen unverändert weiter“, erklärt Frank Roszyk, Geschäftsführer der Tandberg Data GmbH, im Gespräch mit Storage-Insider.de. Vor gut zwei Wochen hatten die norwegischen Gesellschaften Tandberg Data ASA und Tandberg Storage ASA Insolvenz angemeldet. „Für Kunden, Fachhandelspartner und Zulieferer der Tandberg Data GmbH in Deutschland, Österreich und der Schweiz ändert sich durch die Insolvenz der norwegischen Gesellschaften nichts“, erklärt Roszyk. Die GmbH führe ihre Geschäfte unter der Regie der von Cyrus Capital neu gegründeten TAD Holdings AG unverändert fort und komme allen vertraglichen Verpflichtungen und Vereinbarungen in gewohnter Weise nach. „Das gilt auch für Service und Support der Produkte“, versichert Roszyk.

Zwei neue Produkte hat das Unternehmen nun vorgestellt. Mit der DPS1000-Reihe erweitert der Hersteller sein Angebot an Virtual Tape Libraries. Das Modell Tandberg DPS1100, das das Unternehmen für den Einsatz mit einen Storageloader LTO empfiehlt, bietet 2,25 Terabyte Nettokapazität auf einer Rack-Höheneinheit und verarbeitet bis zu 32 parallele Streams. Das größere Modell DPS1200, das für den Betrieb mit Tape Libraries wie den Modelle T24 und T40+ des Herstellers ausgelegt ist, belegt zwei Höheneinheiten, bietet 5,25 Terabyte Nettokapazität und verarbeitet bis zu 64 synchrone Backup-Aufträge.

Beide Systeme verwenden SATA-Festplatten, stellen 96 virtuelle Slots und eine unbegrenzte Anzahl an virtuellen Tapes zur Verfügung. Über jeweils zwei Gigabit-Ethernet-/iSCSI-Ports lassen sich die Systeme ins Unternehmensnetzwerk einbinden. Die DPS1000-Systeme bieten eine native Tape-Unterstützung, wodurch die Disk-basierenden Systeme direkt auf angeschlossene Tape Libraries schreiben können und sich nahtlos in bestehende Backup-Umgebungen einfügen.

Weiter mit: Bis zu 45 Terabyte Kapazität über Erweiterungsmodule

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