IDC: Mobile Content Management in Deutschland 2014

Teilen und Synchronisieren von Dokumenten

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Für die nächsten zwölf Monate zeichnet sich eine Veränderung beim Umgang mit Dokumenten ab.
Für die nächsten zwölf Monate zeichnet sich eine Veränderung beim Umgang mit Dokumenten ab. (Bild: IDC)

IDC hat im Rahmen der Studie „Mobile Content Management in Deutschland 2014“ Unternehmen befragt, wie die Mitarbeiter derzeit und in Zukunft Dokumente teilen.

IDC führte im Dezember 2013 die Studie „Mobile Content Management in Deutschland 2014“ durch und hat dazu hierzulande knapp 240 Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern zu ihren Plänen bezüglich File Sharing und Synchronisationslösungen befragt. Ziel der Studie war es, die aktuellen Trends und Pläne der Unternehmen zu ermitteln.

Vor diesem Hintergrund hat IDC die Teilnehmer dazu befragt, wie die Mitarbeiter im Unternehmen derzeit Dokumente (Excel, Word, Powerpoint) teilen und wie es in den nächsten zwölf Monaten der Fall sein wird.

Das Ergebnis für die derzeitigen Verfahren zeigt, dass 74 Prozent der Unternehmen E-Mails zum Teilen und Verschicken von Dokumenten nutzen, 59 Prozent greifen über das LAN auf die Dokumente und das Netzwerk zu, 50 Prozent nutzen ein VPN, 49 Prozent kopieren die Daten auf einen USB-Stick und 42 Prozent kopieren sie auf eine externe Festplatte.

Für die nächsten zwölf Monate zeichnet sich allerdings eine Veränderung ab. Die Tendenz geht weg von E-Mail (46 Prozent) hin zu File Sharing und Synchronisationslösungen, die von der IT unterstützt werden. Das Kopieren von Daten auf USB-Sticks (25 Prozent), Festplatten (27 Prozent) und CD Roms (18 Prozent), also jegliche Art externer Devices, wird verstärkt abnehmen. Stabil hingegen bleibt der Zugriff zu Daten über das Firmen-VPN. Die Hälfte der Anwenderunternehmen stellt diese Methode als Zugang bereit und hat nicht vor, dies in den nächsten zwölf Monaten zu ändern.

Sowohl die IT als auch die Fachbereiche sind sich bewusst, dass File Sharing und Synchronisationslösungen auf Unternehmensebene implementiert werden müssen, um alle unsicheren Insellösungen zu vermeiden. Immerhin geben 37 Prozent an, dass File Sharing und Synchronisationslösungen aus dem privaten Umfeld nutzen, die aber von der IT unterstützt werden und 42 Prozent der Befragten gaben an, dass sie planen, in den nächsten zwölf Monaten eine Enterprise-File-Sharing- und Synchronisationslösung zu nutzen.

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