Sorgenkinder Virtualisierung und Cloud

Tintri-Studie deckt die größten Storage-Probleme auf

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

(Bild: Tintri)

Tintri, Spezialist für virtualisierte und Cloud-Umgebungen, hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, in deren Rahmen mehr als tausend Rechenzentrumsprofis zu Problemen und Prioritäten in Sachen Storage befragt wurden.

Die Studie zeigt unter anderem, dass Performance, Hardwareinvestitionen und Verwaltung die drei größten Problembereiche im Storage-Umfeld sind. Als überraschend bezeichnet das Unternehmen die Ergebnisse in Hinblick auf das Wachstum von virtualisierten Workloads: Diese nahmen in den vergangenen zehn Jahren um rund 75 Prozent zu, hatten aber keinen Einfluss auf die Storage-Kaufentscheidungen. Organisationen entscheiden sich demnach immer noch mehrheitlich für Systeme für physische Workloads, obwohl längst virtuelle Workloads vorherrschen.

Legacy-Systeme sind problematisch

Im Rahmen der Studie wurden auch Probleme mit traditionellem Storage im Vergleich mit neuen Storage-Technologien untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass Nutzer von traditionellem Storage in jeder Kategorie deutlich mehr Probleme als Anwender moderner Systeme haben.

So klagten 53 Prozent der Befragten über zu geringe Performance, während dieser Anteil bei Nutzern neuer Technologie nur bei 30 Prozent lag. 44 Prozent der Anwender von traditionellen Systemen denken, dass sie zu viel für Storage bezahlen, bei modernem Speicher sind es 36 Prozent. Zudem melden 39 Prozent der Umfrageteilnehmer mit Legacy-Systemen zu hohen Verwaltungsaufwand, während dies bei nur 21 Prozent der Nutzer von aktuellen Technologien der Fall ist.

Mehr Risiko bei traditionellem Storage

Zwei Drittel der Befragten verwalten mehr als 50 Prozent virtualisierte Workloads, 38 Prozent nutzen dazu mehr als einen Hypervisor. Dennoch wurden die „Kosten pro Gigabyte“ als drittwichtigster Faktor genannt, obwohl die Vorhersage der Kosten pro VM in überwiegend virtualisierten Umgebungen deutlich akkurater ist. Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass der Einsatz von Legacy-Storage gegenüber der Anwendung neuer Technologien riskanter ist. Viele Firmen haben das bereits erkannt: Zwei Drittel der befragten Unternehmen haben in den vergangenen zwei Jahren ein neues System installiert.

„Wenn IT-Entscheider beim Kauf von Storage weiterhin die gleichen Kriterien bei physischen und virtualisierten Umgebungen anlegen, riskieren sie, dass ihre Infrastruktur für ihre modernen Applikationen nicht geeignet ist. Um das Rechenzentrum zu transformieren und Probleme zu beheben, muss man auf Storage setzen, der für Virtualisierung und Cloud entwickelt wurde“, erklärt Tintri-CMO Yeal Zheng die Ergebnisse der Studie.

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