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NVMe- und SATA-Flash-Speicher Toshiba kündigt performante Datacenter-SSDs an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Der Speicherspezialist Toshiba Memory Europe erweitert sein Angebot an SSDs für Rechenzentren. Zu den Neuheiten zählen verschiedene NVMe- und SATA-SSDs auf Basis von 3D-Flashspeicher.

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Toshiba hat neue SSDs für Rechenzentren vorgestellt.
Toshiba hat neue SSDs für Rechenzentren vorgestellt.
(Bild: Toshiba)

Bei den neuen SSD-Produktfamilien handelt es sich um die CD5-, XD5- und HK6-DC-Reihen. Die Flashlaufwerke werden in verschiedenen Formfaktoren angeboten. Sie sollen die hohen Performance- und Workload-Anforderungen von leseintensiven Anwendungen wie NoSQL-Datenbanken, Big-Data-Analytics oder Streaming-Media erfüllen.

Die neu vorgestellten SSD-Serien nutzen den von Toshiba entwickelten BiCS-Flash-3D-Speicher der nächsten Generation. Er basiert auf einer 64-Layer-Architektur und nutzt 3-Bit-per-Cell-Technik (Triple Level Cell).

SSDs für alle Fälle

Toshiba will mit den neuen PCIe-NVMe-SSDs unterschiedliche Workloads abdecken. So bietet die CD5-Serie Speicherkapazitäten von 960 bis 7.680 Gigabyte im U.2-Formfaktor. Sie erreicht bis zu 500.000 Random-Read-IOPS und 35.000 Random-Write-IOPS. Die sequentielle Leseperformance liegt bei maximal 3.140 Megabyte pro Sekunde. Im Schreibbetrieb werden bis zu 1.980 Megabyte pro Sekunde erreicht. Die Leistungsaufnahme liegt zwischen 9 und 14 Watt.

Die XD5-Serie setzt dagegen auf den kompakten M.2-22110-Formfaktor und erreicht bis zu 3,84 Terabyte an Speicherplatz. Toshiba gibt die Performance mit bis zu 2.600 (Lesen) und 890 Megabyte pro Sekunde (Schreiben) an. Dabei benötigen die SSDs maximal 7 Watt. Sie sind für niedrige Latenz und konsistente Leistung bei leseintensiven Workloads optimiert und für OCP-Umgebungen sowie Hyperscale- oder Cloud-Anwendungen geeignet.

Sicher und verschlüsselt

Toshiba bietet außerdem die HK6-DC-Serie mit SATA-Schnittstelle und 960 Gigabyte, 1,92 und 3,84 Terabyte Speicherkapazität an. Die SSDs sind lese- und latenzoptimiert und erreichen bis zu 85.000 Random-Read-IOPS und 550 Megabyte pro Sekunde sequenzielle Leseleistung.

Alle SSDs bieten Power-Loss-Protection und unterstützen kryptografisches Löschen für sichere Datenentfernung. Zudem ist AES mit 256 Bit zur Verschlüsselung an Bord. Toshiba gewährt auf die neuen SSDs eine beschränkte 5-Jahres-Garantie. Erste Exemplare der neuen Produktreihen werden ausgewählten Partnern im Lauf des zweiten Quartals 2018 zur Verfügung gestellt.

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