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Flash-Speicher für Consumer Toshiba Memory stellt NVMe-PCIe-SSDs vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Mit den beiden Produktserien RC500 und RD500 hat Toshiba Memory zwei neue NVMe-PCIe-SSDs auf Basis der hauseigenen 96-Layer-TLC-BiCS-3D-Technik vorgestellt. Die Flash-Speicher sind für den Einsatz im Consumer-Segment konzipiert.

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Die RD500-Serie von Toshiba ist für Gaming-Systeme gedacht.
Die RD500-Serie von Toshiba ist für Gaming-Systeme gedacht.
(Bild: Toshiba)

Die beiden SSDs nutzen den M.2-2280-Formfaktor und sind per PCIe 3.0 angebunden. Die RC500-Serie verfügt über einen Vierkanal-Controller und ist in erster Linie für den Einsatz in herkömmlichen PC-Systemen gedacht.

Das Modul ist einseitig bestückt und erreicht Datenübertragungsraten von bis zu 1.700 Megabyte pro Sekunde im sequentiellen Betrieb. Die IOPS liegen laut dem Hersteller bei maximal 355.000 (Random-Lesen) und 410.000 (Random-Schreiben). Toshiba bietet die RC500-SSDs in Varianten mit 250 und 500 Gigabyte sowie einem Terabyte Speicherkapazität und drei Jahren Garantie an.

SSD für Gamer

Im Gegensatz zur RC500-Reihe richtet sich die RD500-Serie gezielt an Gamer, die Wert auf hohe Performance legen. Die M.2-SSDs sind mit 8-Kanal-Controllern versehen und ermöglichen sequentielle Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 3.400 Megabyte pro Sekunde.

Laut Toshiba erreichen die SSDs maximal 685.000 IOPS im Lese- und 625.000 IOPS im Schreibmodus. Die RD500-Serie wird mit 500 Gigabyte, einem und zwei Terabyte Speicherkapazität auf den Markt kommen. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie.

Beide SSD-Modelle sollen ab dem vierten Jahresquartal verfügbar sein. Preise nannte Toshiba bislang noch nicht.

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