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RC100 NVMe performt extrem durch HMB-Technik, Update: 2. Juli 2018 Toshiba stellt winzige M.2-SSDs vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hatte Toshiba die RC100-NVMe-Serie präsentiert. Dabei handelt es um kostenoptimierte M.2-NVMe-SSDs für Mainstream-Computing-Anwendungen. Jetzt wurden auch die Preise bekanntgegeben, die sich laut Hersteller auf dem SSD-SATA-Niveau bewegen.

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Toshibas RC100-SSDs fassen bis zu 480 Gigabyte an Daten.
Toshibas RC100-SSDs fassen bis zu 480 Gigabyte an Daten.
(Bild: Toshiba)

Die RC100-Serie ist vor allem für Retail-, Etail-, Systemintegrator- und Channel-Märkte gedacht. Durch das kosteneffiziente Design soll sie NVMe-Storage für jedermann verfügbar machen. Als Basis dient dabei der Toshiba-BiCS-TLC-Flashspeicher, der im 3-Bit-per-Cell-Verfahren mit 64 Layern hergestellt wird. Zudem ist ein eigenentwickelter SSD-Controller im Single-Package-Design an Bord.

Stromsparend und schnell

Laut Toshiba sind die RC100-SSD besonders energieeffizient und daher auch für den akkuschonenden Einsatz in mobilen Systemen geeignet. Alle SSDs der Reihe verfügen über die Host-Memory-Buffer-Technik (HMB). Sie erreichen damit sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 1.620 Megabyte pro Sekunde. Die Random-Read- und –Write-IOPS beziffert Toshiba auf bis zu 160.000, ohne dass dazu ein Onboard-DRAM benötigt wird. Toshiba liefert die RC100-Module im kompakten M.2-2242-Formfaktor (22 x 42 Millimeter) aus.

Kapazitäten und Verfügbarkeit

Die SSDs kommen in Speicherkapazitäten von 120, 240 und 480 Gigabyte auf den Markt. Die Preise wurden für die 120 GByte Variante auf 48,90 Euro, für das 240 GByte und das 480 GByte Modell verlangt Toshiba 69,90 Euro bzw. 129,90 Euro. Der Hersteller gewährt drei Jahre Garantie. Alle Modelle sind seit Mitte Juni im Handel verfügbar.

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