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Objekt-basierte Speicherung Toshiba stellt zwei neue Speicherlösungen vor

| Autor / Redakteur: Tanja Palesch / Rainer Graefen

Im Unternehmensumfeld spielen objektbasierte Speicherlösungen eine immer größere Rolle. Toshiba begegnet der zunehmenden Nachfrage mit zwei neuen Laufwerken.

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Der Markt für objektbasierte Speicherlösungen spielt eine immer größer werdende Rolle. Toshiba bietet nun zwei Lösungen an.
Der Markt für objektbasierte Speicherlösungen spielt eine immer größer werdende Rolle. Toshiba bietet nun zwei Lösungen an.
(Toshiba )

Der Markt für Laufwerke, die objektbasierte Speicherung unterstützen, wächst. Toshiba Electronics Europe (TEE) bietet hier nun zwei neue Lösungen an: Sie sollen Unternehmen die Vorteile von großen Speicherkapazitäten und einer leistungsfähigen objektbasierten Scale-Out-Speichertechnologie bieten und gleichzeitig die Verfügbarkeit verbessern sowie für eine kürzere Mean Time to Repair (MTTR) als bei herkömmlichen Scale-Out-Storage-Varianten sorgen.

Unterschiedliche Schwerpunkte

Die erste Lösung ist ein Performance-optimiertes Hybrid-Laufwerk im 3,5 Zoll Formfaktor. In dem Gehäuse bringt Toshiba eine SSD mit niedriger Latenzzeit, eine HDD mit hoher Kapazität und Gigabit-Ethernet unter. 64 Gigabit Rechenleistung und eine Open-Source-Plattform auf Linux-Basis ermöglichen den Betrieb von Software-Defined-Storage-Anwendungen. Das Laufwerk soll großen Unternehmen helfen, den wachsenden Anforderungen der Datenspeicherung zu begegnen, ohne dass Betriebs- oder Investitionskosten steigen. Die Leistung vergleicht Toshiba mit der eines HDD-basierten Primärspeichers. Technologie Nummer zwei ist eine rein Ethernet-basierte Lösung, die auf Speicherplatz hin optimiert ist. Sie unterstützt Schnittstellen zu Medien, die Daten im Shingle-Magnetic-Recording-(SMR)-Verfahren aufzeichnen. Wegen der großen Speicherkapazität ist dieses Modell vor allem für die Archivierung und Cold-Storage-Anwendungen gedacht.

Je nach Bedarf einsetzbar

Beide objektbasierten Speicherlösungen werden von Scale-out-Storage-Software wie Ceph unterstützt. Im Unternehmenseinsatz sollen sie sich als Primärspeicher, zur Sicherung unstrukturierter Daten, für die Informationsverwaltung und die Archivierung bewähren. Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte der Lösungen geht Toshiba den Markt von zwei Seiten an und erhofft sich dadurch eine größere Marktabdeckung. „Mit dem ganzheitlichen, aus zwei verschiedenen Technologien bestehenden Angebot adressiert Toshiba die Anforderungen an hohe Performance und große Kapazität“, erklärt Martin Larsson von Toshiba Electronics Europe.

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