Umfrage: Acht Antworten von EMC/Isilon zu Speichersysteme für den Mittelstand

Traditionelle Speichersysteme sind unzureichend für die Zukunft präpariert

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3. Auf welche Speicherfunktionen sollten Anwender bei ihren Speichersystemen achten, wenn sie viele virtuelle Maschinen betreiben wollen?

Anderson: Unternehmen, die bereits serverseitig die Vorteile der Virtualisierung ausschöpfen, sollten in punkto Storage auf die gleichen Eigenschaften achten. Bei der Auswahl gilt es darauf zu schauen, dass die auf den gemeinsamen Zugriff ausgelegten vernetzten Speicher ein hohes Maß an Leistung und Effizienz hinsichtlich der Darstellung von Daten aufweisen.

Steht für Kunden bei der Virtualisierung ihrer Server im Vordergrund, den Strom- und Kühlungsbedarf zu verringern, sollten sie sich für Storage-Lösungen entscheiden, deren Speicherplatz sich optimal auslasten lässt.

Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass die meisten Speichersysteme nach wie vor weniger als 50 Prozent der verfügbaren Storage-Kapazität als nutzbar anzeigen. Das wiederum bedeutet, dass eine höhere Zahl an Spindeln erforderlich ist.

Analog hierzu steigt auch der Stromverbrauch. Da inzwischen viele Gastinstanzen auf nur einer Storage-Einheit abgebildet werden können, ist das Thema Robustheit ebenso von Bedeutung.

Die Integration mit Backup- und Replizierungstechniken sowie die Unterstützung von Snapshot- und Disaster-Recovery-Funktionen in Verbindung mit der virtuellen Infrastruktur ist darüber hinaus außerordentlich wichtig.

4. Warum muss das Management von Speichersystemen einfacher werden?

Anderson: Beim Betrieb von Speicherlösungen stellt das Management den größten Kostenblock dar. Die reinen Ausgaben für Festplatten spielen dem gegenüber eher eine untergeordnete Rolle. Mit Scale-out Storage-Technologien wie beispielsweise von Isilon verringern sich die Kosten für das Storage-Management pro gespeicherter Einheit.

Sicherlich fallen die Preise für die Standardspeicherkomponenten – Festplatten, RAM, Controller etc. – weiterhin in schnellem Tempo. Doch das Volumen an abzuspeichernden Datensätzen nimmt gleichermaßen rasch zu.

Dementsprechend gehen die absoluten Kosten, die einem Unternehmen durch den Betrieb entstehen, nicht notwendigerweise zurück. Die Virtualisierung verursacht obendrein zusätzliche Kosten.

Denn bei der Umsetzung nahezu aller Virtualisierungsprojekte ist die Einführung weiterer neuer gemeinsam nutzbarer Speicherlösungen unumgänglich. Daher liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, die Installations-, Management- und Skalierungskosten nachhaltig zu senken.

5. Nennen und bewerten Sie die Gründe warum das Speichern von Daten immer billiger wird. (alternativ die Frage 6 beantworten)

6. Nennen und bewerten Sie die Gründe warum das Speichern von Daten immer teurer wird.

Anderson: Der Ausbau traditioneller Speicher gestaltet die Datenspeicherung immer komplexer. Dadurch steigen in der Regel auch die Kosten. Wir gehen davon aus, dass wir dies vor allem bei Kunden beobachten werden, deren Unternehmen rasch wachsen.

Die jedoch versäumen, vorab zu prüfen, ob traditionelle Speicherkonzepte ihre Geschäftsanforderungen weiterhin erfüllen, ob diese sich jederzeit bedarfsgerecht an ihre individuelle Situation anpassen lassen und so mit der Geschäftsentwicklung Schritt halten können.

In privaten oder öffentlichen Cloud-Infrastrukturen lassen sich mit dem Einsatz von Scale-out-Technologien, auf denen beispielsweise die Lösungen von Isilon oder EMC Atmos basieren, Kosten deutlich senken.

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