Umfrage: Acht Antworten von EMC/Isilon zu Speichersysteme für den Mittelstand

Traditionelle Speichersysteme sind unzureichend für die Zukunft präpariert

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7. Ist Unified Storage der Weg zu einem einfacheren Management oder doch besser ein zentraler Speicherpool mit NAS-Gateways?

Anderson: Unified-Storage-Systeme, die sowohl datei- als auch blockbasierte Protokolle unterstützen, eignen sich hervorragend für den Aufbau einfach zu verwaltender, konsolidierter Speicherpools.

Diese Möglichkeit bieten die Lösungen von Isilon bereits heute. Auf traditionellem Block-Storage aufsetzende NAS-Gateways arbeiten hingegen häufig nicht einwandfrei.

Insofern besteht eine große Aufgabe darin, die Sicherheit, Flexibilität, Robustheit und Leistung von NAS zu optimieren. Das lässt sich nicht allerdings nicht ausschließlich in einem NAS-Gateway realisieren – vielmehr muss die Umsetzung im Core-Produkt erfolgen.

8. Wenn sich das Management und Speichern in der Cloud durchsetzen würde, brauchen wir dann noch Speicher für den Mittelstand?

Anderson: Öffentliche Cloud-Infrastrukturen gewinnen tatsächlich in rasantem Tempo an Bedeutung. Dies spiegelt wider, dass die am Markt angebotenen traditionellen Speicherplattformen Kundenanforderungen in vielerlei Hinsicht nur noch unzureichend erfüllen.

Unternehmen sind somit stärker als je zuvor darauf angewiesen, dass ihnen Speicherplatz dynamisch zur Verfügung steht, der sich bedarfsgerecht an ihre jeweilige Geschäftssituation anpassen lässt - das heißt sowohl minimiert als auch maximiert werden kann.

Das Ganze, ohne dass hierfür Investitionen im Vorfeld erforderlich sind. Darüber hinaus legen sie Wert darauf, dass sich Regeln flexibel festlegen und mit dem Betrieb in Verbindung stehende Risiken verringern lassen.

Allerdings stellen mit dem Einsatz öffentlicher Cloud-Computing-Umgebungen in Zusammenhang stehende und bislang nicht vollständig gelösten Sicherheits- sowie Compliance-Fragen einen Knackpunkt dar.

Wie gelangen Kunden beispielsweise bei einem Provider-Wechsel wieder an ihre Daten? Wie gewinnen sie über diese erneut die Hoheit? Gleiches gilt, wenn sie diese in ihre private Infrastruktur zurück verlagern möchten.

Aus diesen Gründen haben es Unternehmen bislang nicht eilig, ihre Daten in öffentlichen Clouds zu speichern. Vielmehr investieren sie in private Clouds – dies wiederum erfordert die Anschaffung von Midrange-Speichersystemen.

Viele unter ihnen setzen zudem auf ein „hybrides“ Modell, das private und öffentliche Cloud miteinander verbindet. Genau dieser Ansatz ist vermutlich der Weg, den ein Großteil der Unternehmen in der Zukunft verfolgt.

Wir erwarten, dass die Ausgaben für den Auf- und Ausbau sowohl privater als auch öffentlicher Infrastrukturen weiterhin deutlich ansteigen. Aus unserer Sicht wird vor allem in hohem Maß in Technologien investiert werden, mit denen sich diese beiden Welten zusammenführen lassen.

9. Haben Sie schon Kunden, die produktive Daten, Datensicherung oder Archivierung von Daten in der Cloud praktizieren?

Anderson: Viele Kunden nutzen bereits Isilon-Systeme in ihren privaten und öffentlichen Cloud-Infrastrukturen. Die Scale-out-Architektur der Produkte bietet sich vor allem bei der Umsetzung großer Virtualisierungsprojekte an.

Leistung und Kapazität lassen sich beim Ausbau der Produkte auf modulare Art und Weise skalieren. Die Migration oder Rekonfiguration von Servern entfällt dabei vollständig. Eine schnelle und unkomplizierte Ressourcenbereitstellung sowie die Integration mit VMware ist selbstverständlich.

Die Einfachheit des Produkts und die umfassenden NAS-Funktionen stellen sicher, dass sich selbst großangelegte Installationen genau so einfach verwalten lassen wie kleinere.

Die Tiering-Funktionalität des Produkts ermöglicht Administratoren überdies eine Unified-Storage-Infrastruktur zu schaffen, die datei- und blockbasierte Verfahren unterstützt und Daten automatisch auf dem Tier ablegt, das jeweils das beste Kosten-Leistungsverhältnis bietet.

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