Elektromobilität

Ubers Taxi von morgen – ein autonomer und elektrisch angetriebener Senkrechtstarter

| Redakteur: Thomas Kuther

Das neue Flugtaxikonzept von Uber: kann senkrecht starten wird elektrisch angetrieben und kann senkrecht starten und landen.
Das neue Flugtaxikonzept von Uber: kann senkrecht starten wird elektrisch angetrieben und kann senkrecht starten und landen. (Bild: Uber)

Uber hat ein futuristisches Lufttaxi vorgestellt, das eher wie eine Drohne als ein Hubschrauber aussieht. Es ist für einen sicheren Übergang zwischen Vertikal- und Vorwärtsflug ausgelegt, der durch gestapelte gleichlaufende Propeller erreicht wird.

Das Flugzeug, das Uber bis 2023 als Lufttaxi auf den Markt bringen will, ist eine Mischung aus Flugzeug und Hubschrauber. Anstelle eines Kipprotors hat es vier gestapelte Rotoren, die für den Auftrieb sorgen sowie einen fünften Rotor am Heck für den Vortrieb.

Gestapelte gleichläufige Rotoren haben zwei übereinander angeordnete Rotorsysteme, die sich in die gleiche Richtung drehen. Erste Versuche mit diesem Konzept haben das Potenzial für eine deutlich leisere Leistung als herkömmliche gepaarte Rotoren und eine verbesserte Gesamtleistung ergeben.

Elektrisch und bis zu 320 km/h schnell

Die Flugtaxis werden elektrisch angetrieben und sollen in einer Höhe von 300 bis 600 m mit einer Geschwindigkeit von maximal 320 km/h fliegen. Uber plant Tausende von Flugtaxis, die Passagiere zwischen den Skyports auf Landeplätzen und Hausdächern in Städten befördern, von denen jede für 200 Starts und Landungen pro Stunde ausgerüstet sein wird. Das Flugzeug wird zunächst von einem Piloten gesteuert, soll später aber autonom fliegen.

Uber stellte bereits 2016 die Idee vor, Passagiere mit Flugtaxis zu befördern, aber das Projekt steht immer noch vor erheblichen Hürden. Ein elektrisches, autonomes und senkrecht startendes Fluggerät, wie es sich Uber vorstellt, existiert noch nicht, ebenso wenig wie die dazu nötige Infrastruktur. Auch technische und regulatorische Hindernisse können verhindern, dass fliegende Autos jemals abheben.

Fliegende Autos liegen voll im Trend

Mindestens 19 Unternehmen entwickeln derzeit Pläne für fliegende Autos. Dazu gehören Legacy-Hersteller wie Boeing und Airbus sowie kleine Start-ups wie Kitty Hawk, die dem Google-Gründer Larry Page gehören. In der Zwischenzeit hat Uber bedeutende Fortschritte in der Zusammenarbeit mit einer Handvoll Flugzeugherstellern, Immobilienfirmen und Aufsichtsbehörden gemacht, um seine Chancen bei der Entwicklung eines voll funktionsfähigen, bedarfsgerechten Flugtaxiservices zu verbessern.

So hat Uber mit der NASA ein Space Act Agreement unterzeichnet, um ein brandneues Flugsicherungssystem zur Steuerung dieser tief fliegenden, möglicherweise autonomen Flugzeuge zu schaffen.

Die bislang vorgestellten autonomen Flugtaxis bieten gerade einmal Platz für einen oder zwei Passagiere. Uber dagegen setzt auf ein größeres Transportmittel, das mehr Leute pro Flug befördern kann. Aber ein großes Flugtaxi braucht auch eine größere Landefläche, was gerade in Städten nicht einfach ist.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Partnerportal Next Mobility übernommen.

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