Die Storage-Systeme der nächsten Generation

Über den Storage-Refresh hinausdenken

| Autor / Redakteur: Wolfgang Schwab / Rainer Graefen

So mancher IT-Manager hat vielleicht gar nicht wahrgenommen, worum es sich da wirklich handelt, da diese Lösungen bei vielen Anbietern die vorhandenen Produktlinien nicht vollständig ersetzten. Oft können diese Arrays nicht nur in neuen Umgebungen eingesetzt werden, sondern können auch den bereits vorhandenen Storage-Betrieb dramatisch verbessern.

So sieht die nächste Generation aus

Beim Storage geht es nicht mehr um schnelle, leistungsfähige SAS-Laufwerke versus langsamere, billigere SATA-Laufwerke und Bänder, sondern um Effizienz, Flash Cache, mehrere Storage-Schichten (Tiers), Produktivität und auf die Workload abgestimmte Speicher.

Die Experton Group hat für die Speicherlösungen der nächsten Generation sechs Ebenen identifiziert (von der niedrigsten Latenz und Server-Proximität bis zu den langsamsten Arrays in einer Storage-Hierarchie):

  • 1. PCIe Cache
  • 1. Network Cache Appliance
  • 1. Solid State Disk (SSD) Laufwerke
  • 1. Hochleistungsfähige SAS-Laufwerke
  • 1. Langsamere SAS- bzw. SATA-Laufwerke
  • 1. (virtual)Tape und Archiv

Neben ihrer Leistungsfähigkeit verfügen diese Speichergeräte über neue Features wie einen höheren Automatisierungsgrad, Auto-Tiering, Cloning, Clustering, Komprimierung, Deduplizierung, eine hohe Skalierbarkeit, Load Balancing (Lastverteilung), Optimierung, regelbasiertes Management, Proximität von Server und Daten, Benutzerfreundlichkeit, Thin Provisioning und virtuelle Pools.

Hinzu kommt, dass die Gesamtbetriebskosten dieser neuen Storage Arrays niedriger sind als bei traditionellen Speichersystemen.

Refresh-Modell beschleunigen

Mit zunehmendem Datenvolumen steigt auch die Nachfrage nach diesen neuen Storage-Plattformmodellen. Die Anwender suchen nach Lösungen, die die Lücken schließen zwischen der Zunahme der Speicherbedarfe einerseits und den relativ konstanten Storage-Budget andererseits. Angesichts der schnell zunehmenden Kapazitäten und des abnehmenden Platzbedarfes und Stromverbrauchs müssen Refresh-Strategien entwickelt werden, mit deren Hilfe man von den Vorteilen der Plattformen der nächsten Generation frühzeitig profitieren kann.

Wie Experton Group Untersuchungen ergeben haben, sollten Unternehmen angesichts der schnellen Veränderungen ihre Storage-Systeme alle 36 Monate austauschen. Nach Meinung der Experton Group ist ein Drei-Jahres-Zyklus vorzuziehen, es gibt allerdings durchaus vernünftige Gründe, die auch für einen Vierjahres-Zyklus sprechen.

Über diesen Zeitrahmen hinaus kann die Weiterbenutzung von Storage-Plattformen aber aus betrieblicher Sicht nicht mehr verargumentiert werden. Es ist ein Standard-Refresh-Modell für die gesamte Rechenzentrums-Hardware erforderlich, um eine Überalterung der Ausstattung zu vermeiden und gleichzeitig die Effizienz, Produktivität und technische Aktualität zu verbessern.

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