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Umfrage: Acht Antworten von Buffalo Technology zu Speichersystemen für den Mittelstand „Unified Storage ist zu kostspielig“

Redakteur: Nico Litzel

„Wolkige“ Marketingversprechen werden es im Unternehmensumfeld schwer haben und für Mittelständler und kleinere Unternehmen sei Unified Storage viel zu kostspielig, sagt Jörg Andreas, Presales Engineer Central Europe bei Buffalo Technology.

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Jörg Andreas, Presales Engineer Central Europe bei Buffalo
Jörg Andreas, Presales Engineer Central Europe bei Buffalo
( Archiv: Vogel Business Media )

Weitere Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier: Hersteller-Umfrage 2011 zu Speichersysteme für den Mittelstand

Storage-Insider.de: Mit welchem Midrange-System aus Ihrem Portfolio machen Sie den größten Umsatz?

Andreas: Mit 2- und 4-Platten-NAS-Systemen.

Storage-Insider.de: Auf welche Funktionen legen die Anwender bei einer Anschaffung besonderen Wert?

Andreas: Am wichtigsten ist nach wie vor die Speicherkapazität, gefolgt von Performance und der Fehlertoleranz der Festplatten.

Storage-Insider.de: Auf welche Speicherfunktionen sollten Anwender bei ihrem Speichersystemen achten, wenn sie viele virtuelle Maschinen betreiben wollen?

Andreas: Bei virtuellen Maschinen kommt es vor allem auf einen schnellen RAID-10-Verbund und iSCSI an.

Storage-Insider.de: Warum muss das Management von Speichersystemen einfacher werden?

Andreas: Die Inbetriebnahme und die Bedienung und die Verwaltung von Netzwerkspeichern ist bei Buffalo Technology extrem bedienerfreundlich. Selbst (NAS)-Anfänger können die Systeme einrichten. Natürlich versuchen wir weiterhin, die Bedienung noch intuitiver und einfacher zu gestalten.

Storage-Insider.de: Warum wird das Speichern von Daten immer billiger?

Andreas: Zum einen fällt kontinuierlich der Preis herkömmlicher Festplattensysteme pro Gigabyte Speicherplatz. Zum anderen wächst stetig die Kapazitäten einzelner Platten – aktuell fassen 3,5-Zoll-Platten maximal drei Terabyte. Im NAS-Bereich sind mittlerweile sogar 8-Bay-Systeme bezahlbar. Diese Geräten bieten zwischen 16 und 24 Terabyte brutto.

Storage-Insider.de: Ist Unified Storage der Weg zu einem einfacheren Management oder ist ein zentraler Speicherpool mit NAS-Gateways eine bessere Alternative?

Andreas: Unified Storage, also eine durchgehende integrierte Speicher-Infrastruktur, die als Unification-Engine fungiert, um gleichzeitig Fibre Channel, IP Storage Networks, SAN, und Network Attached Storage NAS zu unterstützen, ist für Mittelständler und kleinere Unternehmen viel zu kostspielig. Das betrifft sowohl die Hardware, als auch anfallende Personalkosten.

Storage-Insider.de: Sollte sich das Management und Speichern von Daten in der Cloud durchsetzen, brauchen wir dann überhaupt noch Speichersysteme für den Mittelstand?

Andreas: Gegenfrage: Wer lagert unternehmenskritische Daten an unbekannte Orte aus, ohne zu wissen, wer – außer ihm – darauf Zugriff hat? Der sicherste Ort der Daten ist derjenige, den man selbst kennt und wortwörtlich im Auge behalten kann. Im Unternehmensumfeld werden es daher „wolkige“ Marketingversprechen schwer haben. Im Privatumfeld vermag ich keine Einschätzung abzugeben, allerdings spricht das Einkaufsverhalten unserer Kunden auch hier strikt gegen eine Datenspeicherung außerhalb des eigenen Netzwerkes.

SearchStotrage.de: Haben Sie bereits Kunden, die produktive Daten, eine Datensicherung oder die Archivierung von Daten in der Cloud praktizieren?

Andreas: Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Wir haben einige sehr zufriedene Kunden mit lokalen Lösungen, die sich aufgrund schlechter Erfahrungen, beispielsweise bei der Erreichbarkeit, für einen eigenen Datenspeicher entschieden haben.

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