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Verdoppelung der Superspeed-Transferrate geplant USB 3.0 soll zu Thunderbolt aufschließen

Redakteur: Nico Litzel

Die USB 3.0 Promoter Group, die aus den Herstellern Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Renesas Electronics, ST-Ericsson und Texas Instruments besteht, möchte die „Superspeed“-Transferrate von USB 3.0 auf zehn Gigabit pro Sekunde verdoppeln.

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USB 3.0 „Superspeed“ soll bald eine ebenso hohe Datentransferrate wie Thunderbolt erlauben.
USB 3.0 „Superspeed“ soll bald eine ebenso hohe Datentransferrate wie Thunderbolt erlauben.
(Logo: USB IF)

Zehn Gigabit pro Sekunde bietet im Consumer-Bereich derzeit nur die im Vergleich zu USB wenig verbreitete Thunderbolt-Technik, die Intel in Zusammenarbeit mit Apple entwickelt hat. Damit erreicht die 2011 offiziell vorgestellte Schnittstelle, die überwiegend bei Apple-Produkten zu finden ist, eine etwa doppelt so hohe Transferrate im Vergleich zu USB 3.0 Superspeed.

Das soll sich nach dem Willen der USB 3.0 Promoter Group bald ändern: Derzeit arbeite man an der Entwicklung einer Spezifikation für USB 3.0 Superspeed, die ebenfalls eine Transferrate von zehn Gigabit pro Sekunde vorsieht.

Kernpunkte der Spezifikation, die bis Jahresmitte stehen soll, sieht eine volle Kompatibilität zu derzeit verfügbaren Kabeln und Steckern, USB 3.0 Stacks und -Geräte sowie USB 2.0 vor. Darüber hinaus soll die Datenkodierung effizienter werden. Davon versprechen sich die Initiatoren effizientere Datentransfers, was sich in einem höheren Datendurchsatz und einem reduzierten Leistungsbedarf im Betrieb niederschlagen soll.

Weitere Details zur geplanten Superspeed-Spezifikation stellt das USB Implementers Forum (USB-IF) Entwicklern im Web zur Verfügung.

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