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Zum Status Quo in Rechenzentren und die wichtigsten Einflussfaktoren 2015

Veeam Data Center Availability Report 2014 und: Was wird Trend?

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Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Veeam Data Center Availability Report 2014 gehören:

Der Druck auf die Datacenter-Verantwortlichen ist in diesen Tagen außerordentlich hoch, besagt die Veeam-Studie.
Der Druck auf die Datacenter-Verantwortlichen ist in diesen Tagen außerordentlich hoch, besagt die Veeam-Studie.
(Bild: alphasoirit/ Fotolia.com)

  • 82 Prozent der CIOs sagen, dass sie den Bedürfnissen ihres Unternehmens nicht gerecht werden können. Mehr als 90 Prozent der CIOs stehen unter dem Druck, Daten schneller wiederherzustellen, um die finanziellen Auswirkungen eines ungeahnten Stillstands zu senken, und Daten häufiger zu sichern, um das Risiko von Datenverlust zu reduzieren.
  • Die Gründe für den Druck sehen die CIOs unter anderem in zunehmenden Echtzeit-Interaktionen zwischen Kunden, Partnern, Zulieferern und Angestellten (65 Prozent der Befragten); der Notwendigkeit, Anwendungen jenseits von Zeitzonen zu bedienen (56 Prozent); der zunehmenden Verwendung von mobilen Geräten (56 Prozent); Angestellten, die außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeiten arbeiten (54 Prozent); sowie der zunehmenden Automatisierung von Entscheidungsprozessen und Transaktionen (53 Prozent).

Ungeplante Ausfallzeiten treiben Kosten in die Höhe

  • Ungeplante Ausfälle von Anwendungen treten häufiger als einmal im Monat auf (13 Mal im Jahr).
  • Ungeplante Ausfallzeiten von Anwendungen verursachen jährliche Kosten in Höhe von 1,4 bis 2,3 Millionen Dollar durch verloren gegangene Umsätze, verringerte Produktivität und versäumte Chancen.
  • Eine von sechs Wiederherstellungen von Backups versagt. Bei durchschnittlich 13 Ausfällen pro Jahr führen folglich mindestens zwei davon zu endgültigem Datenverlust. Dieser Datenverlust kostet Unternehmen mindestens 682.000 Dollar pro Jahr.
  • Unternehmen riskieren außerdem zwischen 4,4 Millionen und 7,9 Millionen Dollar an verloren gegangenen Anwendungsdaten durch jährliche Ausfälle.

Versagen auf ganzer Linie

Zwar fordern Unternehmen höhere Verfügbarkeiten, die IT Abteilungen verfehlen das geforderte Recovery Time Objective (RTO), also die Wiederherstellungsdauer für betriebsnotwendige Daten, um mehr als eine Stunde. Damit verfehlen sie die Always-On Standards, die von zeitgemäßen Verfügbarkeitslösungen vorgegeben werden, um mehr als zweieinhalb Stunden.

Noch beunruhigender ist die Tatsache, dass das erforderliche Recovery Point Objective (RPO), d.h. in welchem Zeitabstand Daten gesichert werden, um eineinhalb Stunden verfehlt wird. Von dem modernen Always-On Standard liegen Unternehmen durchschnittlich viereinhalb Stunden entfernt.

Laut Timashev lassen sich die Unternehmen an der Nase herumführen sowohl, was die Dringlichkeit als auch Möglichkeiten zum Handeln betrifft: „Keiner sollte sich täuschen lassen: Wir befinden uns längst in der Ära des Always-On Business“, sagt er. „Um mithalten zu können, brauchen Unternehmen völlig neue Lösungsansätze, die eine 24/7-Verfügbarkeit ermöglichen, denn veraltete Datensicherungs- und Backup-Produkte können diese Anforderungen niemals erfüllen. Das bedeutet: garantierte Wiederherstellung in Hochgeschwindigkeit für jede Datei, Anwendung oder jeden virtuellen Server, wenn notwendig.“

Das bedeute auch, dass Backup-Daten und -Umgebungen eingesetzt würden, um neue Anwendungen zu testen und das Risiko von Störungen zu verringern. Gleichzeitig müsse vollständige Transparenz durch proaktives Monitoring und Benachrichtigungen bei Problemen gewährleistet sein, bevor sie das operative Geschäft beeinträchtigten.

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