Analyse von VMware-Infrastrukturen

Veeam MP v6 vereinfacht Vorhersagen und Planung für virtuelle Umgebungen

| Redakteur: Nico Litzel

Die Compute-Topology-Ansicht des Veeam Management Pack lässt erkennen, wie physische Hardware, logische Hypervisor-Komponenten und die zugehörigen virtuellen Maschinen einander zugeordnet sind.
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Die Compute-Topology-Ansicht des Veeam Management Pack lässt erkennen, wie physische Hardware, logische Hypervisor-Komponenten und die zugehörigen virtuellen Maschinen einander zugeordnet sind. (Bild: Veeam Software)

Veeam Software hat Version 6 des Veeam Management Pack (MP) veröffentlicht. Die jüngste Version der Erweiterung für Microsoft System Center bietet mittelgroßen und großen Unternehmen zahlreiche zusätzliche Prognose- und Planungsfunktionen.

Das Veeam Management Pack (MP) v6 erweitert das Microsoft System Center um ein VMware-Monitoring, Managementfunktionen und eine Kapazitätsplanung. Unternehmen erhalten nach Angaben von Veeam eine einheitliche Sicht auf sowohl physische als auch virtuelle Infrastrukturen und Applikationen in einer einheitlichen Konsole. Veeam MP ergänzt das Microsoft System Center dabei um detaillierte Einblicke in die VMware-Infrastruktur. Das umfasst virtuelle Maschinen, VMware vSphere und die Ressourcen, auf denen diese betrieben werden.

Zusätzlich erhalten Administratoren mit Veeam MP eine Funktion zur Kapazitätsplanung, mit der sich der künftige Bedarf an Kapazitäten ermitteln lässt. Die Software erlaubt zudem Veeam zufolge eine schnellere Problemanalyse, sodass sich Service-Level Agreements einhalten lassen.

Verbesserte Kapazitätsplanungsreports

Version 6 von Veeam MP erlaubt im Vergleich zu vorangegangenen Versionen verbesserte Kapazitätsplanungsreports für VMware. So lassen sich nun Ausfälle von Hostsystemen simulieren, Leistungsprognosen für Datastores und vSphere Cluster erstellen und die Anzahl der noch möglichen virtuellen Maschinen ermitteln. Die Berichte lenken dabei Veeam zufolge das Augenmerk auf potenzielle Kapazitätsprobleme, noch ehe diese zu einem realen Problem werden. Was-wäre-wenn-Szenarien helfen darüber hinaus abzuschätzen, wie sich einzelne Änderungen an der virtuellen Infrastruktur auf ihre Leistung auswirken könnten.

Veeam MP Version 6 bietet darüber hinaus neue Topologieansichten für Speicher, das Netzwerk und die Architektur. Die Software bildet die virtuellen Maschinen mit ihrem jeweils zugeordneten Speicher und den verwendeten virtuellen Netzwerken ab. In der sogenannten Compute-Topology-Ansicht lässt sich darüber hinaus jetzt erkennen, wie physische Hardware, logische Hypervisor-Komponenten und die zugehörigen virtuellen Maschinen einander zugeordnet sind.

Dashboard Widget

Ergänzend bietet Veeam MP jetzt 30 weitere System Center 2012 Dashboards. Hier werden die Dashboard Widgets des System Center 2012 Operations Manager genutzt, um wichtige vSphere-Systeme in Echtzeit anzuzeigen.

Abgerundet wird Veeams jüngste Version des Management Packs durch umfangreiche Analyseberichte. Dazu zählen Heatmaps, die die Nutzung und die Performance von Datastores in Form von Farbcodes anzeigt, oder „Top Troublemaker“. Hier werden die auffälligsten vSphere-Objekte in einer Umgebung aufgelistet.

Veeam MP Version 6 ist ab sofort verfügbar und unterstützt Microsoft Windows Server 2012, Microsoft System Center 2012 SP1 und VMware vSphere 5.1. Für Neukunden hat Veeam ein spezielles Angebot: Unternehmen, die Microsoft System Center bereits nutzen oder evaluieren, gibt es zehn Sockets und ein volles Jahr Wartung kostenfrei. Die Lizenz ist dauerhaft und enthält den vollen Funktionsumfang. Weitere Informationen zum Angebot stellt Veeam im Web zur Verfügung.

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