Veeam Management Pack v6.5 mit Failover Veeam vereinfacht das Management von heterogenen Hypervisor-Umgebungen

Redakteur: Nico Litzel

Veeam Software hat eine neue Version des Veeam Management Pack veröffentlicht. Version 6.5 bietet einen Failover-Mechanismus, der einen Ausfall von VMware vCenter ausgleicht und so ein unterbrechungsfreies Management von VMware-Infrastrukturen aus dem Microsoft System Center heraus sicherstellen soll.

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Sobald die Managementlösung Veeam Management Pack v6.5 die Infrastruktur von Backup & Replication entdeckt, erfasst sie eine Reihe von Informationen aus dem Backup-System und macht diese im Microsoft System Center sichtbar.
Sobald die Managementlösung Veeam Management Pack v6.5 die Infrastruktur von Backup & Replication entdeckt, erfasst sie eine Reihe von Informationen aus dem Backup-System und macht diese im Microsoft System Center sichtbar.
(Bild: Veeam Software)

Mit dem Veeam Management Pack (MP) v6.5 können Systemadministratoren ihre heterogenen Hypervisor-Umgebungen noch effizienter verwalten, verspricht Veeam Software. So integriert die jüngste Version der Management-Lösung auch Veeams Produkt „Backup & Replication“ in die Management-Konsole von Microsoft System Center. Sobald die Software die Infrastruktur von Backup & Replication entdeckt hat, kann die Software eine Reihe von Informationen aus dem Backup-System erfassen und in Microsoft System Center sichtbar machen. Dazu zählen nach Angaben von Veeam beispielsweise Informationen zum freien Speicherplatz auf Proxy-Repositories, die Verfügbarkeit von WAN-Beschleunigern und die Verifikation und Wiederherstellbarkeit von virtuellen Maschinen.

Darüber hinaus erweitert MP v6.5 Unternehmensangaben zufolge das Microsoft System Center um noch umfangreichere Monitoring-, Management- und Kapazitätsplanungsfunktionen für VMware-Umgebungen. Administratoren, so Veeam weiter, erhielten aus ihrer gewohnten Management-Plattform heraus einen umfassenden Einblick in die Betriebs- und Fehlerdaten der parallel genutzten Infrastruktur auf VMware vSphere.

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Failover-Funktion

Veeam MP 6.5 adressiert einen sogenannten Single Point of Failure, der beim Management von heterogenen Infrastrukturen auftreten kann: Fällt VMware vCenter als Datenlieferant für die Management-Konsole aus, so waren Administratoren bislang quasi im Blindflug unterwegs, ehe vCenter neu gestartet und wieder aktiv war. Kam es in diesem Zeitraum zu kritischen Fehlern, so ließen sich diese kaum noch beheben, erklärt Veeam.

Mit dem Management Pack v6.5 ist jetzt in diesem Fall eine reibungslose Überbrückung möglich, verspricht das Unternehmen: Sollte es zu einer Störung kommen, so greift ein Failover-Mechanismus ein, der das Management-Setup automatisch neu konfiguriert und die Systemdaten direkt bei den vSphere-Hosts abruft. Sobald vCenter wiederhergestellt ist, kehrt Veeam MP v6.5 ohne Unterbrechung wieder zur voreingestellten Datenerfassungsmethode zurück.

Vereinfachte Fehlersuche

Ein weitere neue Funktion des Management Pack v6.5 ist ein Konfigurationstracking und eine Alarmkorrelation für alle vSphere-Objekte. Damit sollen IT-Spezialisten exakt erkennen können, was sich in einer vSphere-Umgebung geändert hat. Taucht ein Problem bei den Ressourcen oder Kapazitäten auf, hilft eine grafische Darstellung von Korelationen bei der Eingrenzung der Ursache.

Veeam Software bietet das Management Pack v6.5 ab 440 Euro pro Socket an. Eine kostenlose Testversion (30 Tage) stellt das Unternehmen im Web zum Download zur Verfügung.

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