360-Grad-Blick auf Daten

Veritas-Werkzeuge für das Datenmanagement

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Tina Billo

Der von Veritas eingeschlagene Weg heißt "360 Grad Data Management" und soll für "Daten-Durchblick" sorgen.
Der von Veritas eingeschlagene Weg heißt "360 Grad Data Management" und soll für "Daten-Durchblick" sorgen. (Bild: EvgeniT / Pixabay / CC0)

"Veritas" ist der lateinische Ausdruck für Wahrheit. Zu dieser gehört, dass klassisches Backup zunehmend nur noch ein Teil eines Data-Management-Konzeptes sein kann. Das Unternehmen hat daher viel Zeit und Geld in eine Neuaufstellung investiert.

In der Wahrnehmung wird Veritas in der Regel mit klassischen Backup- und Disaster Recovery-Lösungen, also dem traditionellem Datensicherungsgeschäft in Verbindung gebracht. Thomas Feil, Channel Director bei Veritas Deutschland, setzt dem entgegen, dass sich das Unternehmen längst im Bereich Data-Management bewege.

Thomas Feil, Director Channel für Zentraleuropa, Veritas
Thomas Feil, Director Channel für Zentraleuropa, Veritas (Bild: Veritas)

"In den vergangenen zwei Jahren haben wir acht Module auf den Markt gebracht, die diese Entwicklung ermöglichten und dank derer wir nun ein ganz anderes Standing und Portfolio im Markt haben", so Feil.

Neue Ansätze sind gefragt

Dass immer mehr Kunden mit Daten und Workloads in die Cloud streben, bleibt aber nicht ohne Folgewirkungen. IT-Wildwuchs ist eine davon, mit der neue technische Herausforderungen in der IT-Abteilung einhergehen, so der Channel-Chef. Zu den zentralen Fragen bei dieser Problematik zählen beispielsweise:

  • Wie manage ich Daten und Workloads in der Cloud?
  • Wie bekomme ich Daten und Workloads rein und wieder raus?
  • Wie funktioniert die Daten- und Workload-Migration von Cloud zu Cloud?
  • Welche Disaster-Recovery-Maßnahmen greifen im Falle eines Failovers beim Cloud-Dienstleister?
  • Wie sieht die Backup-Strategie im Cloud-Umfeld aus, wenn Daten beim Cloud-Anbieter verloren gehen?
Ergänzendes zum Thema
 
Information Map sorgt für visuelle Eindrücke

Software-defined avanciert zum Spielführer

Zudem gilt die DSGVO naturgemäß sowohl im On-Premises-, als auch im Cloud-Umfeld, darunter das Recht auf Vergessen werden. Daher seien im Sinne einer IT-Architektur Software-Plattformen für das Datenmanagement nötig, mit denen sich Daten lokalisieren, verwalten, sichern und klassifizieren lassen, unter anderem im Hinblick auf deren Inhalte oder Policies.

All dies erfordere ein Umdenken, denn "beim klassischen Backup ist alles vordefiniert, die Applikationen, Datenbanken, der Speicher und die Infrastruktur. Das kann man sich vorstellen, wie wenn ein Stürmer vor dem Tor auf den Pass wartet, den er verwandeln kann. Ein anderer Ansatz, nämlich der eines Software-defined Datacenters, geht mehr in die Richtung eines Spielführers, der den Überblick behält und praktisch überall dort agiert, wo er gebraucht wird."

Drei Editionen

So ein Ansatz (in Richtung Multi-Cloud-Data-Management) heißt bei Veritas "360 Data Management" und umfasst drei Suiten.

Mit Information Map können Daten in ihrer Verteilung sichtbar gemacht werden – sowohl On-Premises als auch in der hybriden oder öffentlichen Cloud.
Mit Information Map können Daten in ihrer Verteilung sichtbar gemacht werden – sowohl On-Premises als auch in der hybriden oder öffentlichen Cloud. (Bild: Veritas)

Die 360 Bronze-Edition bietet neben Backup und Archivierung ein so genanntes Infomap-Modul (siehe Kasten, "Ergänzendes zum Thema"), mit dem Daten lokalisiert werden können. Im Prinzip generiert es eine Landkarte des Datenbestandes.

Die 360 Silber-Edition beinhaltet neben diesen drei Modulen zusätzlich die Veritas Resiliency Platform (VRP), die es im Sinne von Multi-Cloud-Data- und -Compute-Management ermöglicht, Daten und Workloads "von A nach B zu schieben".

Zur 360 Gold-Edition gehört neben den genannten Modulen noch ein Management-Tool für Software-defined Storage. Alle drei Suiten gibt es als reine Software-Version sowie NetBackup und Veritas Access sowie Flex auch vorinstalliert und vorkonfiguriert auf einer Hardware-Appliance.

"Preislich sind die Bundles gegenüber den Einzelprodukten sehr attraktiv. So ist beispielsweise vom Listenpreis her die Bronze-Edition nur 15 Prozent teurer als die NetBackup-Lizenz alleine", verrät Feil.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal IT-Business übernommen.

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45364084 / Daten)