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Data Acceleration Platform Vexata kündigt VX-Cloud an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Mit der VX-Cloud kündigt der US-Spezialist für Dateninfrastrukturen Vexdata seine neue Plattform an. Sie soll Standard-Server in hyperskalierbare Datenplattformen verwandeln, um die hohen Anforderungen von Analytics, Datenbanken sowie KI und Machine Learning zu erfüllen.

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Vexatas VX-Cloud ist ab sofort über Partner wie Fujitsu oder Supermicro verfügbar.
Vexatas VX-Cloud ist ab sofort über Partner wie Fujitsu oder Supermicro verfügbar.
(Bild: Screenshot / Vexata)

Als Grundlage nutzt Vexata seine patentierte Accelerated-Data-Architecture-Software und FPGA-Firmware. Die VX-Cloud ist vor allem für Public-Cloud-Anbieter und lokale Private-Clouds konzipiert. Sie soll als kostengünstiges System ein einheitliches Multi-Petabyte-Tier mit höchster Performance ermöglichen, das Daten flexibel über verschiedene konsolidierte Anwendungen hinweg bereitstellt. Im Vergleich mit SSD-Tiers von etablierten Public-Cloud-Providern soll die VX-Cloud etwa 20-mal höhere IOPS bei durchgehend niedrigen Latenzen und geringen Kosten pro Gigabyte erzielen.

Skalierbare Plattform

Die VX-Cloud ergänzt das Vexata VX-100 NVMe Flash Array und nutzt Standard-Server, die innerhalb oder sogar über Racks hinweg skalieren können. Sie stellt Speicherdienste auf Block- und Dateiebene bereit, die unter anderem für Workloads von transaktionalen Datenbanken, Advanced-Analytics, High-Performance-Computing (HPC), Machine-Learning und Künstlicher Intelligenz geeignet sind. Als mögliche Einsatzgebiete nennt Vexata Risiko- und Handelssystemanalysen, Finanzmodelle, Cybersecurity, IoT-Analytics, autonome KI und Deep Learning. Die VX-Cloud arbeitet nahtlos mit gängigen Datenbank-, Analyse- und KI-Plattformen zusammen, darunter etwa Oracle RAC, SQL Server, Postgres, SAS, Kdb+, Cassandra und Tensorflow.

Bereitstellung über Partner

Vexata stellt die VX-Cloud in Form von Referenzarchitekturen über qualifizierte strategische Partner wie Fujitsu oder Supermicro bereit, die das System in ihre Server-Plattformen integriert haben. Es besteht aus den drei Kernelementen Acceleration, Distribution und Aggregation. Leistung und Kapazität lassen sich unabhängig voneinander bedarfsgerecht skalieren. Zum Funktionsumfang zählen unter anderem Multi-Parity-Datenschutz, Hochverfügbarkeits-Failover, Datenverschlüsselung, Thin Provisioning, Snapshots sowie granulares I/O-Monitoring. Die Vexata VX-Cloud unterstützt zudem eine Vielzahl an virtuellen und physischen Host-Betriebssystemen.

Detaillierte Informationen zur VX-Cloud sind auf der Vexata-Website zu finden.

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