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virtual provisioning | Virtuelles Provisioning

| Redakteur: Gerald Viola

Unter virtuellem Provisioning versteht man eine Strategie für die effiziente Verwaltung des Speicherplatzes in einem Speichernetzwerk (Storage Area Network - SAN) durch die Zuteilung

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Unter virtuellem Provisioning versteht man eine Strategie für die effiziente Verwaltung des Speicherplatzes in einem Speichernetzwerk (Storage Area Network - SAN) durch die Zuteilung des physikalischen Speichers auf Basis des aktuellen Bedarfs. Diese Strategie wird auch Thin Provisioning genannt.

Virtuelles Provisioning ist dafür konzipiert, das Speichermanagement zu vereinfachen, indem es den Speicher-Administrator in die Lage versetzt, Anforderungen nach Speicherkapazität bei Bedarf zu erfüllen. Virtuelles Provisioning gaukelt dem Host, der Anwendung oder dem Dateisystem vor, dass mehr Speicherplatz zur Verfügung steht, als in Wirklichkeit physikalisch verfügbar ist. Der physikalische Speicher wird nur dann zugeteilt, wenn die Daten geschrieben werden, statt eine Zuteilung bei der ursprünglichen Konfiguration der Anwendung vorzunehmen.

Virtuelles Provisioning kann die Strom- und Kühlkosten reduzieren, indem es die Anzahl inaktiver Speichergeräte in einem Array reduziert. Daraus resultierend ist virtuelles Provisioning zu einer wichtigen Komponente im Green Computing und bei Green Datacenter-Initiativen geworden. Beim virtuellen Provisioning müssen Administratoren darauf achten, dass die Festplattenkapazität nicht überschritten wird. Dies führt zu Speicherfehlern bei betriebskritischen Anwendungen.

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