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IBM-Deduplizierungslösung emuliert bis zu zwölf virtuelle Bibliotheken Virtual Tape Library mit HyperFactor-Software und Servern für den Mittelstand

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

IBM schnürt ein Deduplizierungspaket für den Mittelstand. Jetzt vorgestellte Versionen der IBM TS7650 ProtecTIER Deduplication Appliance bieten bis zu 36 Terabyte Kapazität und erreichen bei der Inline-Datendeduplizierung Durchsätze bis zu 500 Megabyte pro Sekunde. Zum System gehören Software, System-x-Server und Storage Controller mit Fibre-Channel-Laufwerken.

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Die TS7650 ProtecTIER Deduplication Appliance soll den Speicherbedarf um den Faktor 25 verringern.
Die TS7650 ProtecTIER Deduplication Appliance soll den Speicherbedarf um den Faktor 25 verringern.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einer kompletten Deduplizierungslösung will IBM dem Mittelstand helfen, rapide wachsende Datenberge zu verwalten. Die bereits im Enterprise-Umfeld angebotene Technik soll den Speicherbedarf bis zum Faktor 25 senken und somit die Energieeffizienz erhöhen, den Platzverbrauch verringern und die Wartung vereinfachen.

Das Angebot IBM TS7650 ProtecTIER Deduplication Appliance beinhaltet System-x-Server, Storage Controller mit Fibre-Channel-Laufwerken sowie eine TS3000-System-Konsole. Die ebenfalls mitgelieferte Software ProtecTIER unterstützt IBMs Deduplizierungstechnik HyperFactor und soll damit Backup- und Wiederherstellungsvorgänge verbessern.

Konfigurationsabhängig bieten die Systeme eine nutzbare Kapazität zwischen sieben und 36 Terabyte. Die Inline-Datendeduplizierung erreicht eine maximale Leistung von 500 Megabyte pro Sekunde. Anwender können mit dem System bis zu zwölf virtuelle Bibliotheken emulieren. Das entspricht 256 virtuellen Laufwerken respektive 125.000 virtuellen Kassetten.

Die Festplatten-basierende Lösung beinhaltet keine Backup-Möglichkeit auf physische Tapes. Optional bietet IBM jedoch passende Erweiterungen an.

Konkrete Preise nennt IBM mit Hinweis auf individuelle Discountschemen nicht. Aus dem Konzern heißt es jedoch, dass Kunden mit oberen fünfstelligen bis mittleren sechsstelligen Eurobeträgen rechnen müssten.

(ID:2020557)