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Blade-Server, Enterprise Virtual Array und Virtual Connect für LAN und SAN Virtualisiertes Rechenzentrum im Rack als Komplettlösung von HP

| Redakteur: Florian Karlstetter

Speziell für mittelständische Unternehmen hat HP ein komplett virtualisiertes Rechenzentrum mit allen nötigen Komponenten in einem Rack verbaut. Dazu gehören Applikations- und Datenbankserver ebenso wie ein SAN-Speichersystem und passende Software für das Infrastruktur-Management.

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HP präsentiert ein komplett virtualisiertes Rechenzentrum im Rack, inklusive SAN-Array.
HP präsentiert ein komplett virtualisiertes Rechenzentrum im Rack, inklusive SAN-Array.
( Archiv: Vogel Business Media )

Sämtliche Komponenten des virtualisierten Rechenzentrums sind bereits im Rack vorinstalliert und sollen optimal aufeinander abgestimmt sein. Mit der Komplettlösung lassen sich vorhandene Ressourcen flexibel zuweisen und nutzen. Frühzeitige Warnmeldungen – so genannte Pre-Failure Alerts – sollen dafür sorgen, dass vor einem Hardware-Defekt betrofene virtuelle Maschinen automatisch auf einen anderen Server verlagert werden.

Zur Basisausstattung der Lösung gehört ein HP BladeSystem c3000 mit drei HP ProLiant BL460 Blades, von denen einer als Management-Blade für VMware und die Speichersoftware Command View EVA (Enterprise Virtual Array) fungiert. Ebenfalls im Rack verbaut ist ein Enterprise Virtual Array 4100 Starter-Bundle mit acht Festplatten und einer Speicherkapazität von jeweils 146 GByte. Das Kit ist für die Einführung eines Enterprise Virtual Arrays konzipiert und eignet sich gut für einen einfachen Einstieg in eine SAN-Umgebung (Storage Area Network). Das System lässt sich bis auf 28 TByte Speicherkapazität erweitern.

Vorteile bringt auch das HP Virtual Connect für LAN und SAN mit. So müssen Administratoren Verbindungen zum Netzwerk und Speichernetz nur einmal einrichten und können beim Hinzufügen, Entfernen, Austausch oder Upgrade von Servern die virtuellen Verbindungen einfach per Mausklick ändern. Bei Fehlern im Netzwerk startet außerdem automatisch ein Recovery-Prozess.

Zum Lieferumgang gehören zwei VMware ESX Server-Lizenzen für Cluster. Über ein Plug-In lässt sich VMware mit HP Systems Insight Management (SIM) verbinden. Damit lassen sich Hardware- und Hypervisor-Layer sowie VMware zentral verwalten.

Optionale Erweiterungen und Support

Optional bietet HP noch ein TapeBlade SB920c für LTO3-Bandlaufwerke inklusive Datensicherungssoftware sowie ein HP IntegritysBlade Server mit HP Virtual Server Environment als Datenbank-Plattform an.

Für ausreichend Support sorgt der enthaltene Service-Vertrag, der neben Hard- und Software-Support für drei Jahre auch telefonische Unterstützung und Update Services beinhaltet. Bei Störungen garantiert HP eine Reaktionszeit innerhalb von vier Stunden.

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