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N-Tec vertreibt Systeme für Mirroring, Snapshots und Virtualisierung Virtualisierungs-Switches von Sanrad verbinden iSCSI und FC

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel

N-Tec bietet ab sofort die Virtualisierungs-Switches V2000, V3400 und V3800 des Herstellers Sanrad an. Die Switches verbinden iSCSI-Server mit Fibre-Channel-Speichern und bieten Funktionen wie Mirroring, Snapshot und Virtualisierung. Per Policy-gesteuerter IP-Replikation sollen Daten im SAN auch bei Ausfall eines Standortes sicher sein.

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Sandrads V-Switch-Modelle V2000, V3400 und V3800 bieten die gleichen Funktionen, unterscheiden sich aber in Portausstattung und Leistung.
Sandrads V-Switch-Modelle V2000, V3400 und V3800 bieten die gleichen Funktionen, unterscheiden sich aber in Portausstattung und Leistung.
( Archiv: Vogel Business Media )

N-Tec will mit den Sanrad-Lösungen kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen. Diese sollen die Vorteile eines separaten Speichernetzwerkes nutzen können, ohne hierfür komplexe Fibre-Channel-Implementierungen einsetzen zu müssen.

Die Geräte der Serie V-Switch verfügen über zwei oder drei Ethernet-Ports. Über diese können Server per iSCSI auf die Systeme zugreifen. Speichersysteme werden über zwei bis acht Fibre-Channel-Ports angebunden. Laut Anbieter arbeiten die Geräte mit nahezu jedem marktüblichen Speichersystem zusammen.

Storage-Management bereits integriert

Anwender benötigen keine weitere Software für das Storage-Management, um die SAN-Lösung zu betreiben. Die entsprechenden Dienste wurden vom Hersteller bereits in die Hardware integriert. „Es ist ein großer Vorteil, dass die Intelligenz des Storage-Managements vollständig auf den Switch übergeht […]“, erklärt N-Tec-Geschäftsführer Sven Meyerhofer und verweist auf eine wesentlich einfachere Administration.

Über die Virtualisierungsfunktion der V-Switches können Anwender physikalische Storage-Ressourcen in einem Pool zusammenfassen und in logische Volumes aufteilen. Bei Bedarf können Speicherkapazitäten bestimmten Anwendungen oder Nutzergruppen zugeteilt werden.

Mirroring für unterbrechungsfreien Betrieb

Ein unterbrechungsfreier Betrieb der angebundenen Speicher soll per Mirroring garantiert werden. Damit begegne man nicht nur eventuellen Hardwareausfällen, sondern stelle auch sicher, dass Applikationen während Wartungsarbeiten weiter laufen können.

Zudem können die V-Switches schon von Haus Snapshots erstellen. Hierfür nutzen die mit Windows Server 2003 betriebenen Systeme Microsofts Volume Shadow Copy Service. Über eine Policy-gesteuerte IP-Replikation können Anwender zwei V-Switches an verschiedenen Standorten miteinander verbinden. Durch das so genannte Global Disaster Recovery bleiben Daten auch dann verfügbar, wenn ein Standort ausfällt.

In Deutschland sind die Sanrad-Switches V2000, V3400 und V3800 beim Anbieter N-Tec zu haben. Die Geräte haben einen identischen Funktionsumfang und unterscheiden sich in Portzahl und Leistung. Als Einstiegspreis nennt N-Tec 9.900 Euro.

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