Kommentar von David Darioch, Pillar Data Systems

Von der Wolke zur Speicherarchitektur der Zukunft

15.07.2011 | Autor / Redakteur: David Darioch / Nico Litzel

Eine „echte“ Cloud ist heute nicht nur technisch möglich, sondern auch finanziell sehr interessant, wenn man bedenkt, wie kostenintensiv der Betrieb eines Rechenzentrums und die Verwaltung der darin eingesetzten Soft- und Hardware sind.
Eine „echte“ Cloud ist heute nicht nur technisch möglich, sondern auch finanziell sehr interessant, wenn man bedenkt, wie kostenintensiv der Betrieb eines Rechenzentrums und die Verwaltung der darin eingesetzten Soft- und Hardware sind.

Das Konzept der Cloud stammt aus den späten 1960er-Jahren, obwohl die moderne Cloud-Bewegung erst im Jahr 2002 mit der Einführung der Web Services von Amazon.com begann. Es folgte die Elastic Computer Cloud (EC2) des Unternehmens im Jahr 2008. Kurze Zeit später beteiligten sich auch Google, Microsoft und andere Firmen an der Cloud-Bewegung und brachten sie in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit.

Gleichzeitig begannen Unternehmen, dank der Beliebtheit der Virtualisierungstechnologie, mit einer gemeinsamen Infrastruktur zu experimentieren, um eine reduzierte Zahl physischer Ressourcen (Desktop-PCs, Server, Netzwerke und Speicherprodukte) besser zu nutzen. Das Gebot der Stunde war nicht länger eine fragmentierte Architektur, sondern eine gemeinsame Plattform, in der die Virtualisierung eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau einer Cloud bildete.

Vor zehn Jahren waren Technologie, Hardware und Infrastruktur einfach noch nicht weit genug entwickelt, um alle Vorteile von Cloud-Lösung wirklich nutzen zu können. Besonders der Bereich Storage ist ein Gebiet, das den technischen Anforderungen für Cloud-Lösungen lange hinterherhinkte. Das Kernproblem ist die Bereitstellung von gemeinsamen Ressourcen abhängig von den Anwendungsanforderungen, ohne dabei andere Anwendungen zu beeinflussen. Diese Beschränkungen werden jetzt durch Lösungen von Unternehmen wie Pillar Data Systems aufgehoben.

Die Cloud ist finanziell interessant

Eine „echte“ Cloud ist heute nicht nur technisch möglich, sondern auch finanziell sehr interessant, wenn man bedenkt, wie kostenintensiv der Betrieb eines Rechenzentrums und die Verwaltung der darin eingesetzten Software und Hardware ist. Weniger Einheiten, die sich ohne großen Aufwand verwalten lassen, wirken sich auch äußerst positiv auf die Bilanz aus. Nach Angaben der Marktanalysten „451 Group“ fließt in Europa bereits fast ein Drittel aller weltweit getätigten Investitionen in Cloud Computing. Im vergangenen Jahr waren das 500 Millionen US-Dollar. Man geht davon aus, dass diese Summe in den nächsten drei Jahren auf über 13 Milliarden US-Dollar ansteigen wird.

Diese Investitionen sind umso eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass die meisten potenziellen Benutzer immer noch auf eine eindeutige Definition der „Cloud“ warten. Da der Begriff „Cloud“ so populär ist, möchte momentan jeder Infrastrukturanbieter seine eigene Auffassung oder Definition durchsetzen, um den Absatz seines Produkts oder seiner Dienstleistung zu fördern. Allerdings hat die ganze Verwirrung rund um den Begriff „Cloud“ für die meisten Menschen zu einer gewissen Sinnentleertheit geführt, die der IT-Branche nun Kopfschmerzen bereitet. Sie steht vor der großen Herausforderung, eine Lösung für ein Konzept auf den Markt zu bringen, für das noch nicht einmal eine klare Definition existiert.

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Pillar in der Cloud

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