Kommentar von Peter Eicher, Senior Product Manager bei Syncsort

Warum Datensicherung und -wiederherstellung überdenken?

23.09.2011 | Autor / Redakteur: Peter Eicher / Nico Litzel

Peter Eicher, Senior Product Manager bei Syncsort
Peter Eicher, Senior Product Manager bei Syncsort

Die Datensicherung ist entscheidend für jedes Unternehmen, nur schützen sich bislang viele Firmen in unzureichendem Maße. Sie laufen dadurch Gefahr, über den Verlust von relevanten Unternehmensdaten gravierende Umsatzverluste, Produktivitätseinbußen oder Schlimmeres zu erleiden.

In den meisten Fällen mangelt es nicht an Vorkehrungen für die Datensicherung. So wurde meistens eine entsprechende Technologie-Lösung angeschafft, um einmal täglich – meistens über Nacht – ein Daten-Backup durchzuführen. Problematisch ist eher, dass die Strategien zur Datensicherung nicht immer reibungslos funktionieren beziehungsweise für den Schutz unternehmenskritischer Daten unzureichend sind.

Hierfür gibt es im Wesentlichen drei Gründe. Zunächst sollte aber erwähnt werden, dass eine herkömmliche Backup-Infrastruktur – meistens ein dateibasiertes Backup auf Speicherbändern – grundsätzlich anfällig ist. Dafür gibt es zahlreiche Ursachen, wie das Festhalten an veralteter Technologie, das enorme Anwachsen der zu speichernden Datenmenge, schlecht geplante Abläufe oder fehlendes Personal.

30 Prozent Fehlerquote

Zudem sind die verwendeten Speicherbänder empfindlich und können leicht beschädigt und damit unbrauchbar gemacht werden. Das führt häufig zu fehlgeschlagenen Backups. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass etwa 30 Prozent der herkömmlichen Datensicherung auf Speicherbänder fehlschlagen – ein Wert, den viele Nutzer in dieser Höhe nicht erwarten. Doch welche Fehlerrate gilt eigentlich als zu hoch? Die Antwort ist einfach: Sogar ein Fehlschlag ist zu viel. Um eine höhere Zuverlässigkeit zu erreichen, sollten die Anwender dauerhaft auf festplattenbasierte Datensicherung umstellen. Speicherbänder können durchaus die letzte Station für die langfristige Datensicherung sein, aber ein festplattenbasiertes Backup ermöglicht nächtliche Sicherungskopien mit sehr viel weniger Ausfällen.

Weiter mit: Backups werden zu selten erstellt

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