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Pure Storage nennt vier Hauptgründe Warum die Cloud ideal für das Disaster Recovery ist

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

Es gibt viele Möglichkeiten für die traditionelle Datensicherung, in der Regel kommt aber immer noch die herkömmliche Infrastruktur vor Ort zum Einsatz. Wir sprechen dann von Backup/Recovery mit Band oder Backup-Appliances.

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Die asynchrone Replikation ist ein zukunftsweisender Ansatz für die Datensicherung.
Die asynchrone Replikation ist ein zukunftsweisender Ansatz für die Datensicherung.
(Bild: gemeinfrei© Lalmch / Pixabay )

Besser wäre ein Cloud-basierter Dienst, meint Pure Storage, und nennt vier gute Gründe für Backup-as-a-Service, Archive-as-a-Service und Disaster-Recovery-as-a-Service. „Disaster Recovery, also die Wiederherstellung im Notfall, ist nur ein Teil einer Strategie zur Verwaltung von Daten für Geschäftskontinuität und Lebenszyklen, die auch Datensicherung, Echtzeit-Replikation und Failover umfasst“, erläutert Markus Grau, Principal Systems Engineering, CTO EMEA Office Pure Storage. „In einer von Gartner durchgeführten Umfrage berichteten 76 Prozent der Unternehmen in den letzten zwei Jahren über einen Vorfall, der einen IT-DR-Plan erforderte, während mehr als die Hälfte mindestens zwei Vorfälle meldete.“ Bei geschäftskritischen IT-Diensten ist die speicherbasierte Replikation nach wie vor ein gängiger Mechanismus der Datensicherung. Die asynchrone Replikation sei jedoch ein zukunftsweisender Ansatz für die Datensicherung und den Datenschutz, vor allem, weil sie für Cloud-Backups verwendet werden könne.

Im Vergleich zur synchronen Replikation bietet die asynchrone Replikation laut Grau zwei Hauptvorteile:

  • eine geringere Anforderung an Bandbreite und Host-IO-Latenz,
  • die Fähigkeit, über sehr große Entfernungen zu arbeiten; da der Replikationsprozess nicht in Echtzeit erfolgen muss, kann die asynchrone Replikation eine gewisse Verschlechterung der Konnektivität tolerieren.

Für das Backup/Recovery mittels eines Cloud-basierten Dienstes wie Backup-as-a-Service, Archive-as-a-Service oder Disaster-Recovery-as-a-Service sprächen vier gute Gründe:

  • Verfügbarkeit: Cloud-Anbieter haben mehrere regionale Verfügbarkeitszonen (AZ) auf verschiedenen tektonischen Platten und Überflutungszonen. Interne oder Client-Compliance-Anforderungen erfordern oft mehrere AZs, um die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.
  • Agilität: Es ist einfach, Datenklone zu aktualisieren und die Speicherung bei Bedarf entsprechend zu skalieren.
  • Gesamtbetriebskosten (TCO): Viele Unternehmen erzielen TCO-Einsparungen bei Cloud-Ressourcen durch CAPEX-Vermeidung und Skalierbarkeit.
  • Automatisierung: Durch die Nutzung von Cloud-Ressourcen können Unternehmen hoch automatisierte Offsite-Wiederherstellungsfunktionen realisieren.

„Unabhängig davon, ob Unternehmen in eine Katastrophenversicherung investieren oder nach Einnahmequellen suchen, werden sie wahrscheinlich feststellen, dass die Replikation in die Cloud zu einem positiven Geschäftsergebnis führt“, so Grau.

Drei Arten von DRaaS-Angeboten

Grundsätzlich gibt es drei Arten von DRaaS-Angeboten: Self-Service DRaaS, Assisted DRaaS und Managed DRaaS. Sie unterscheiden sich im Grad der Selbstbedienungsmöglichkeiten – Self Service wird oft nachgefragt, weil sie Anwender frei und unabhängig vom Anbieter macht. Managed-Angebote nehmen dafür den Anwendern viel Arbeit ab. Die Lösungsangebote fallen entsprechend unterschiedlich aus. Einige Anbieter vermarkten ihre Systeme als All-in-One-Lösungen, die sogar ganze Rechenzentren wiederherstellen können, andere positionieren sich mit einer Vielzahl von Optionen, etwa mit SQL-Server- oder MS-Exchange-fokussierten Backups.

Verantwortliche sollten sich zunächst und grundsätzlich nur Lösungen näher ansehen, welche die Möglichkeit bieten:

  • 1. kritische Systeme und Daten automatisch zu sichern,
  • 2. sich mit minimaler Benutzerinteraktion schnell von einem Notfall zu erholen,
  • 3. flexibel einzelne Anwendungen oder die gesamte Infrastruktur wiederherzustellen und – ganz wichtig! – eine leicht verständliche Abrechnungsstruktur zu offerieren.

„Pure Cloud Block Store, Teil der Produktfamilie FlashArray, erfüllt diese Anforderungen. Pure Cloud Block Store bietet eine Abstraktionsschicht mit konsistenten APIs. Dies ermöglicht es Anwendungen, von der lokalen oder Cloud-Umgebung, auf der sie ausgeführt werden, unabhängig zu sein“, so Grau. Derzeit ist die Lösung auf AWS verfügbar, auf Azure befindet sie sich in der Beta-Phase.

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Dr. Dietmar Müller

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Journalist