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Kommentar von Wolfgang Huber zu Hyperkonvergenz 3.0 – dem „In-the-box-Ansatz“ Warum nur einen Layer virtualisieren, es gibt doch Hyperkonvergenz

| Autor / Redakteur: Wolfgang Huber / Rainer Graefen

Man entwickle einen kompakten Building Block mit Hilfe von x86-Ressourcen, der alle Komponenten für eine IT-Infrastruktur beinhalte und stecke diesen mit weiteren Building Blocks in einen Pool. Skalierbarkeit, einfaches Management und Ausfallsicherheit ergeben sich durch ein Netzwerk mehrerer Pools.

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Wolfgang Huber, Regional Sales Director Central Region bei SimpliVity
Wolfgang Huber, Regional Sales Director Central Region bei SimpliVity
(Simplivity)

Cloud oder das iphone haben es vorgemacht: Selbst komplexe Prozesse lassen sich effizient auf den Punkt bringen und in Form kürzester Tastenkombinationen realisieren.

Auch im Rechenzentrum, bislang einem Bereich im Unternehmen, in dem eine heterogene Vielzahl an Systemen und Abläufen ganz selbstverständlich koexistieren, soll nun Ordnung einkehren.

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All-in-One-Stack

Die Idee ist so einfach wie genial: Man nehme die klassischen Kernfunktionen eines Rechenzentrums – darunter etwa Speicher, Netzwerk, Server, Hypervisor und Backup – und bündele diese in einer einzigen Plattform.

In Form standardisierter, skalierbarer und vor allem hoch integrierter Appliances lässt sich die Power, die im Rechenzentrumsgefüge steckt, noch gezielter und effizienter zur Steuerung des virtualisierten Rechenzentrums nutzen.

Zu den Vorteilen, von denen die Anwender-Unternehmen durch die Automatisierung ihrer Prozesse und Systeme im Rechenzentrum profitieren können, zählen die Verbesserung der operativen Effizienz, die Gewährleistung des Datenschutzes , eine sehr deutliche Optimierung des Storage sowie die Vereinheitlichung des Managements bei Einbindung weltweiter Niederlassungen.

Dennoch ist Hyperkonvergenz nicht nur Thema für große, international aufgestellte Unternehmen mit einer heterogenen Infrastruktur. Tatsächlich können auch kleinere und mittlere Unternehmen sichtbar von einer Konsolidierung ihres Rechenzentrums profitieren.

Vor allem dann, wenn sie sich im Wachstum befinden, die Umstellung auf Cloud-basierte Anwendungen erwägen, über viele Außenstellen verfügen oder ihre eigenen Online-Angebote häufig in Form von Inhouse-Testverfahren überprüfen (Stichwort DevOps).

Schnell implementiert punktet die hyperkonvergente Struktur zudem mit einem reduzierten Energiebedarf, einer nativen WAN-Optimierung sowie einer deutlichen TCO-Einsparung. Wenn dem so ist, so könnte man als unvoreingenommener Außenstehender nun anmerken, sollte Hyperkonvergenz im Unternehmen längst nicht mehr nur eine Option, sondern vielmehr quasi eine State-of-the-Art-Lösung darstellen.

Tatsächlich hat sich das Thema Hyperkonvergenz längst vom Geheimtipp zum neuen Fachbegriff der Branche entwickelt und wurde von IDC vor einem knappen halben Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Bericht gewürdigt. Der Weg der Branche weist klar in Richtung Hyperkonvergenz, eine Entwicklung die neugierig macht.

Denn: Auf Basis von Hyperkonvergenz, und dem damit verbundenen Einzug des Prinzips Knopfdruck ins Rechenzentrum, wird sich fraglos etwas Neues entwickeln.

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