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Expansion nach Deutschland verstärkt EU-Präsenz Warum Zadara Storage auf Amazon AWS Frankfurt setzt

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Erst vor kurzem hatte der Anbieter für Enterprise-Storage-as-a-Service Zadara seine Expansion nach Deutschland und die Installation von Virtual Private Storage Arrays (VPSA) bei AWS in Frankfurt am Main gemeldet. Jetzt nennt das Unternehmen Gründe für diesen Schritt.

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Zadara sieht im Standort Frankfurt am Main eine wichtige Erweiterung seiner EU-Präsenz.
Zadara sieht im Standort Frankfurt am Main eine wichtige Erweiterung seiner EU-Präsenz.
(Bild: Zadara)

Mit der Eröffnung neuer Standorte kennt sich Zadara Storage aus: Mit AWS in Frankfurt am Main eröffnete das Unternehmen seinen 32. öffentlichen Point of Presence. Für den Storage-Spezialisten ist die Entscheidung dennoch ein wichtiger Schritt. Durch die Einrichtung des Frankfurter Standorts verstärkt Zadara seine Präsenz im potenziell umsatzstarken Wirtschaftsraum der EU. Zudem stehen europäischen Firmen, die SAN- und NAS-Kapazitäten in der Cloud benötigen, nun mehr Möglichkeiten für Block- (iSCSI) und Dateispeicherung (NFS, CIFS) sowie Replikation zwischen Cloud- und lokalen Speicherlösungen von Zadara zur Verfügung.

Storage innerhalb Deutschlands

Gerade deutsche Unternehmen wollen oder müssen ihre Daten innerhalb der Landesgrenzen speichern. Bis jetzt haben diese Firmen AWS vermieden, da sie keine Kontrolle über den tatsächlichen Aufbewahrungsort ihrer Daten hatten. Zadara erfüllt nun diese Anforderungen und will mit fest zugeordneten Ressourcen Kunden gewinnen, die volle Kontrolle über Daten, Performance und Sicherheit wünschen.

Erhöhte Datensicherheit

Auch im Bereich Disaster Recovery ergeben sich durch den neuen Standort Vorteile: Eine automatische Replikation zwischen AWS Frankfurt und AWS Dublin ist nun möglich. Über die erweiterten Datenmanagementdienste der VPSAs inklusive Snapshot-Erstellung und Remote-Replikation lässt sich dies mit wenigen Klicks bewerkstelligen. Zudem betont Zadara, dass durch den Standort in Frankfurt auch bessere Latenzen für Kunden in europäischen Geschäftszentren wie Amsterdam, Brüssel, Paris und Zürich entstehen. Bisher hatten sich diese Unternehmen oft aufgrund der zu langen Übertragungsstrecke zu AWS Dublin gegen den Dienst entschieden.

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