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Rechenzentrumseröffnung in Frankfurt Wasabi steigt in den deutschen Markt ein

Von Dr. Dietmar Müller

Der Bostoner Storage-Spezialist Wasabi hat in Frankfurt ein Rechenzentrum eröffnet und offeriert von dort aus flexible Speicherlösungen.

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Wasabi hat gerade bei Frankfurt am Main ein Colocation-Rechenzentrum in Betrieb genommen.
Wasabi hat gerade bei Frankfurt am Main ein Colocation-Rechenzentrum in Betrieb genommen.
(Bild: gemeinfrei, akitada31 / Pixabay)

Mit dem US-amerikanischen Cloud-Speicher-Anbieter Wasabi Technologies ist ein neuer Wettbewerber auf dem deutschen Markt aufgetaucht. Das in Boston beheimatete Unternehmen hat gerade bei Frankfurt am Main ein Colocation-Rechenzentrum in Betrieb genommen. Es befindet sich im Equinix Frankfurt Hub, wodurch Wasabi der Datenhoheit und den Umwelt- und Energiemanagementstandards in Deutschland gerecht werden will.

Wasabis wirbt damit, „Hot Cloud Storage“ zu deutlich günstigeren Konditionen anzubieten als die Wettbewerber. Zudem verlange man weder Gebühren für Egress (Datenverkehr, der innerhalb eines Netzwerks beginnt und über seine Router auf einen Ort außerhalb des Netzwerks zielt) noch API-Anfragen. Das Angebot könne zudem auch mit anderen Produkten kombiniert und verkauft werden.

„Der deutsche Cloud-Markt wächst rasant. Die Expansion von Wasabi nach Frankfurt hilft uns, die steigende Nachfrage dort zu decken – und gleichzeitig die Bedenken hinsichtlich der Datenhoheit zu lindern. Wir setzen unser Wachstum in EMEA fort“, so Richard Czech, VP EMEA, Vertrieb bei Wasabi Technologies.

In der EMEA-Region hat der Anbieter bislang Niederlassungen in Amsterdam, London und Paris; in den kommenden Monaten sollen weitere Standorte in der APAC-Region und Nordamerika folgen. Darüber hinaus plant man, das Channel-Partner-Netzwerk in Europa auszubauen. Zu diesem gehören bisher unter anderem die Vertriebspartner Exclusive Networks und Ebertlang.

Vertriebsleiter Marc Fischer von Ebertlang stellt in Aussicht, dass man mit dem neuen Wasabi-Rechenzentrum „Fachhandelspartnern ab sofort einen Speicherort für ihre Daten innerhalb Deutschlands bieten“ könne, „was besonders in Hinblick auf sensible Branchen von Bedeutung ist und ein schlagendes Argument beim Angebot von DSGVO-konformem Cloud-Speicher darstellt“.

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