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Erste SAS-Festplatte von Western Digital WD macht Seagate und Hitachi bei Enterprise-Festplatten Konkurrenz

Redakteur: Rainer Graefen

So langsam kommt der Markt für SAS-Festplatten mit Transferraten von 600 MByte pro Sekunde in Schwung. Neuester Anbieter nach Toshiba, Seagate und Hitachi ist nun Western Digital. Die WD S25 bietet 300 GByte Platz und die Wahrscheinlichkeit erst nach 1,6 Millionen Stunden, das sind 187 Jahre, auszufallen. In der Bildergalerie finden Sie die wichtigsten Parameter der ersten SAS-600-Disks.

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Die S25 ist die erste SAS-600 Festplatte von Western Digital.
Die S25 ist die erste SAS-600 Festplatte von Western Digital.
( Archiv: Vogel Business Media )

Western Digital steigt mit der WD S25 in den Markt für Unternehmensfestplatten ein. Durch die neuen SAS-600-Controller-ASICs, die nicht nur leistungsfähiger als die erste Generation sind, sondern auch mit vielen neuen Funktionen glänzen, werden Enterprise-Speichersysteme in Kürze wohl vornehmlich mit SAS-Festplatten ausgestattet werden.

John Coyne, President und CEO von WD, drückt das in typischer Marketingsprache etwas umständlicher aus, dass er Seagate und Hitachi diesen lukrativen Markt nicht überlassen will: „Unser Einstieg in diesen eher traditionellen Markt, ist Teil unserer strategischer Expansion und Diversifikation in der Produktpalette“.

Western Digital hat sich bei der S25 auf Drehzahlen von 10.000 Umdrehungen pro Minute beschränkt, kann also nicht ganz mit den Datentranferraten der schneller drehenden Konkurrenz mithalten. Bei der I/O-Leistung gibt es jedoch keine Abstriche, da die typische Zugriffszeit bei drei Millisekunden liegt.

Die WD S25 ist ab sofort verfügbar für ausgewählte OEMs. Preise und Garantiezeiten wurden allerdings noch nicht bekanntgegeben.

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