Erste gemeinsame Produkte seit der Übernahme von Arkeia Software

WD schickt vierte Backup-Appliance-Generation an den Start

| Redakteur: Nico Litzel

Die vierte Generation der WD Arkeia Network Backup Appliances bietet im Vergleich zu früheren Modellen mehr Speicherkapazität und leistungsfähigere Hardware. Auf den Geräten läuft darüber hinaus die jüngste Softwareversion „WD Arkeia v10.1“, die sich durch eine Reihe von Verbesserungen wie einen erhöhten Bedienkomfort auszeichnet.
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Die vierte Generation der WD Arkeia Network Backup Appliances bietet im Vergleich zu früheren Modellen mehr Speicherkapazität und leistungsfähigere Hardware. Auf den Geräten läuft darüber hinaus die jüngste Softwareversion „WD Arkeia v10.1“, die sich durch eine Reihe von Verbesserungen wie einen erhöhten Bedienkomfort auszeichnet. (Bild: WD)

Western Digital (WD) aktualisiert die für kleine und mittelständische Unternehmen konzipierten „WD Arkeia Network Backup Appliances“. Neu hinzugekommen sind vier Rackmount-Modelle, die im Vergleich zu früheren Geräten LTO-5 statt LTO-4 und mehr Disk-Kapazität bieten und sich durch leistungsfähigere Hardware auszeichnen. Gleichzeitig veröffentlicht das Unternehmen die jüngste Softwareversion der Network Backup Software „WD Arkeia v10.1“.

Im Januar dieses Jahres hat Western Digital Arkeia Software übernommen. Mit der vierten Generation der Backup Appliances stellt WD nun erstmals gemeinsam entwickelte Produkte vor. „Bei der Konzeption der Software WD Arkeia 10.1 hat Western Digital seine Expertise einfließen lassen“, erklärt Frédéric Renard – ehemals VP Marketing bei Arkeia und jetzt Senior Director SMB Software Marketing EMEA bei Western Digital – im Gespräch mit Storage-Insider. „WD hat seine Erfahrungen bei Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen eingebracht und mithilfe von Wizards den Bedienkomfort der Appliances erhöht“, so Renard weiter.

Kein Transport von Tapes notwendig

Mit WD Arkeia v10.1 wird darüber hinaus die erstmals in Version 10 eingeführte „Seed-and-Feed“-Funktion – hybride Cloud Backups, mit denen Administratoren je nach Bedarf Backups über USB- Medien oder über das Netzwerk in die Cloud transferieren können – nun auch im vollen Umfang auf den Appliances unterstützt. Zu den weiteren Neuerungen in v10.1 zählen eine quellseitige Deduplizierung unter Mac OS X und die Möglichkeit, Cloud Recoveries über externe Festplatten auf den Appliances auszuführen.

Verbesserte Hardware und SSDs

Neu im Angebot sind die vier 2U-Rackmount-Modelle „RA4300“, „RA4300T“ mit LTO-5 sowie RA5300 und RA6300 mit SSDs. Die Modelle RA4300, RA5300 sowie RA6300 werden dabei die die bisherigen Modelle R320 und R620 ablösen. Die aktuelle Appliances bieten optional LTO-5 statt LTO-4 und sind in der leistungsfähigsten Version mit zwei Xeon-Hex-Core-Prozessoren von Intel ausgestattet.

Darüber hinaus hat WD Arkeia die Speicherkapazität im Vergleich zur vorangegangenen Generation auf bis zu 96 Terabyte verdoppelt. Weiter im Angebot werden die Einsteigermodelle WD Arkeia R120 und R220 bleiben, beide mit einem optionalen LTO-4 Tape verfügbar. Beide Geräte sollen nach Auskunft von WD noch im Juli ein kostenloses Update auf v10.1 bekommen. Auch die neuen Appliances werden im Laufe des Julis auf den Markt kommen. Die Preise beginnen bei 7.990 Euro.

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