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Die Vergrößerung der persönlichen Realität Wearable Devices bekommen in Deutschland wenig Zuspruch

| Autor / Redakteur: Franz Graser / Rainer Graefen

Elektronischen Armbänder bieten viele Sensordaten, die uns in Zukunft das persönliche Fühlen auf den körperlichen Zustand erklären können - oder umgekehrt. Die potentielle deutsche Käuferschar hat daran allerdings wenig Interesse.

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Da kann das Fotomodell noch so attraktiv sein: Sogenannte Wearable Devices wie Datenbrillen, digitale Armbänder oder Smart Watches überzeugen die deutschen Konsumenten bisher nicht.
Da kann das Fotomodell noch so attraktiv sein: Sogenannte Wearable Devices wie Datenbrillen, digitale Armbänder oder Smart Watches überzeugen die deutschen Konsumenten bisher nicht.
(Bild: Google)

Laut einer aktuellen Umfrage halten 96 Prozent der hiesigen Verbraucher die sogenannten Wearable Devices für „technischen Schnickschnack, den man nicht benötigt“. Die Umfrage erfolgte im Auftrag der Großhandelsgruppe Rhino Inter Group. Hierfür wurden 1100 Verbraucher in Deutschland befragt.

Die in Deutschland lebende Bevölkerung lehnt Datenbrillen mit integrierter Kamera, Computer-Uhren mit Internet-Anbindung und Armbänder zur Überwachung von Körperfunktionen bislang mit großer Mehrheit ab.

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Nutzen erschließt sich nicht sofort

„Laut unserer Umfrage sind Produkte wie Apples iWatch oder Google Glasses Totgeburten“, erklärt Raimund Hahn, CEO der Rhino Inter Group und Chairman des Global Mobile Forum im Diplomatic Council.

Zugleich gibt der Mobile-Experte allerdings zu bedenken: „In den Anfängen des Mobile-Marktes lehnten ebenfalls über 90 Prozent der Verbraucher Handys völlig ab – bis sie mal eines in die Hand bekamen und die Vorteile für sich entdeckten. Eine ähnliche Entwicklung mag es bei Wearables geben: Die Verbraucher sind erst einmal skeptisch, bis sie damit vertrauter werden.“

Vorbehalte gab es auch gegen Smartphones

Falls sich die deutschen Konsumenten für ein Gerät aus der neuen Generation entscheiden müssten, steht die Smartwatch laut Umfrage an erster Stelle. 51 Prozent der befragten Verbraucher würden die Computer-Uhr wählen, wenn sie sich ein Geschenk aus dieser Produktpalette aussuchen dürften. 32 Prozent würden sich für ein Fitness-Armband entscheiden. Die Datenbrille findet lediglich bei 17 Prozent der Befragten Anklang.

Für die Großhandelsgruppe Rhino Inter Group steht somit fest, dass sich die Wearable Devices hierzulande sehr langsam durchsetzen werden. Innerhalb dieser Geräteklasse habe die Smartwatch jedoch die größten Chancen. Das Beispiel der Mobiltelefone zeige aber, dass es bei der ablehnenden Haltung der Bevölkerung nicht bleiben müsse.

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