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Bekanntheitsgrad noch ausbaufähig Wearables: Der unbekannte Trend

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Derzeit sind Wearables stark im Trend – trotzdem können nur 42 Prozent aller Verbraucher etwas mit dem Begriff anfangen, wie der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie meldet.

Die meisten Verbraucher betrachten Wearables als Spielzeug.
Die meisten Verbraucher betrachten Wearables als Spielzeug.
(BVHI)

Auf der kommenden IFA 2014 in Berlin werden Wearables wie Google Glass oder Smartwatches ein großes Thema sein.

Der Bekanntheitsgrad der tragbaren Geräte ist allerdings noch ausbaufähig, wie eine Umfrage von TNS Infratest und dem Bundesverband der Hörgeräte-Industrie zeigt: Nur 42 Prozent der Befragten wussten, was sich hinter dem Begriff Wearables verbirgt.

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Spielzeug statt Hilfsmittel

Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer sieht Wearables als technologisches Spielzeug. Nur 16 Prozent betrachten die Geräte durch ihre Fitnessfunktionen als medizinisches Hilfsmittel, weitere 11 Prozent halten sie im Beruf für nützlich. Fast die Hälfte der Befragten nannte als Voraussetzung für den Kauf, dass Wearables im Alltag und Beruf von Nutzen sein oder die Lebensqualität verbessern müssen.

Von der Ähnlichkeit zwischen Wearables und Hörsystemen erwartet der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie einen positiven Nebeneffekt: Vorurteile gegenüber den Trägern von Hörsystem werden abgebaut. Das sieht fast jeder Zweite der Umfrageteilnehmer ebenfalls so.

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