Ipswitch-Studie warnt vor WLAN-Überlastung

Wearables halten Einzug in Unternehmen

| Redakteur: Rainer Graefen

Wearables scheinen nicht nur im privaten Umfeld immer beliebter zu werden.
Wearables scheinen nicht nur im privaten Umfeld immer beliebter zu werden. (Bild: © tereez - Fotolia.com)

Unternehmen versprechen sich offensichtlich einen geschäftlichen Nutzen von so genannten Wearables. Eine Ipswitch-Umfrage ergab, dass 33 Prozent der Befragten deutschen Unternehmen sich solche Gerate anschaffen möchten.

Wearables, also am Körper getragene internetfähige Technologien wie Smart Watches, werden immer beliebter – auch in Unternehmen. Laut einer Umfrage von Ipswitch unter 316 europäischen IT-Profis, darunter 111 aus Deutschland, wollen ein Drittel der deutschen Firmen (33 Prozent) unternehmenseigene Wearables einführen.

41 Prozent der deutschen Befragten erwarten ein erhöhtes Aufkommen von Apple Watches und anderen Wearables in Privatbesitz im Jahr 2015. Aber nur 15 Prozent haben eine Richtlinie, wie mit Wearables im Unternehmen umzugehen ist.

Wearables am Arbeitsplatz

Die Resultate zeigen, dass in den kommenden zwölf Monaten eine große Anzahl tragbarer Geräte am Arbeitsplatz eingeführt und mit der IT-Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens verbunden werden dürften. Doch zugleich werden nur unzureichende Überlegungen angestellt, welche Folgen dies für die Netzwerkleistung und -sicherheit haben wird.

Laut der Umfrage legen Unternehmen in Frankreich und Deutschland bei der Einführung von unternehmenseigenen Wearables am Arbeitsplatz ein höheres Tempo an den Tag als Großbritannien. 34 Prozent der französischen und 33 Prozent der deutschen Unternehmen beabsichtigen, diese im Laufe des Jahres 2015 einzuführen, in Großbritannien dagegen nur ein Viertel.

Die Erwartungen hinsichtlich privater Wearables, die von den Beschäftigten mit an den Arbeitsplatz gebracht werden, gehen ebenfalls auseinander. Während in Deutschland 41 Prozent der Befragten von einer klaren Zunahme dieser Geräte ausgehen, waren Befragte in Frankreich mit 36 Prozent und Großbritannien mit 33 Prozent deutlich vorsichtiger mit ihren Schätzungen.

Die weiteren Studienergebnisse lesen Sie auf der nächsten Seite.

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